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Aus dem
täglichen Leben |
Die Glossen auf dieser Seite sind absteigend nach Datum sortiert, d. h. die letzte Glosse steht immer am Anfang. |
Der Letzte meiner Art
die Schweinegrippe hat die Menschheit dahingerafft veröffentlicht am 2. Mai 2009
der_letzte.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Diese Ungewißheit, liebe Glossenleser, diese Ungewißheit ist schier unerträglich! Jetzt, da ich dieses schreibe, weiß ich
nämlich gar nicht, ob Sie... bzw. ob es draußen in der Welt überhaupt noch jemanden gibt, der es lesen wird, oder ob es die ganze Menschheit mittlerweile dahingerafft hat. Ich fürchte ja. Inzwischen ist
unser Planet Erde, genauer: mein geliebtes Vaterland, noch genauer: Stadecken-Elsheim nämlich menschenleer. Jedenfalls war es das, als ich gestern Nacht um halb zwei von meiner Stammkneipe nach Hause
ging. Ich war ganz allein auf dem Trottoir. Nicht mal ein Käuzchen schrie...  |
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Frühjahrsputz alle Jahre wieder dasselbe veröffentlicht am 9. April 2009
fruehjahrsputz.pdf
10 KB, 1 Druckseite
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Ja, Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick... Genau so, liebe Glossenleser, läßt Goethe bekanntlich den Doktor Faustus sprechen und damit habe ich mal wieder mein alljährliches Problem. Denn sobald die Eisfreiheit
der Ströme und Bäche einigermaßen gewährleistet ist, erwacht in meiner Frau die Putzlust. Nicht daß sie besonders gerne putzen würde (das braucht sie auch nicht, denn wir leisten uns zusätzlich zu all dem
anderen Alltagskleinluxus auch eine Putzfrau polnischer Herkunft, damit es nicht heißt, wir hätten was gegen unsere östlichen EU-Mitbürger), aber sie kommt dann jedesmal auf die Idee, daß ich
tätig werden könnte, genauer: müßte. Und das klingt ungefähr so: "Weißt du eigentlich, wie unser Büro aussieht?" Da ich diese Frage nur als
rein rhetorisch auffassen kann, antworte ich darauf nicht, denn das tut sie sofort selbst, indem sie erklärend fortfährt: "Wie ein Saustall. Igitt.
Man traut sich ja gar nicht mehr hinein! Guck' dir bloß mal diesen Dreck an." Folgsam schaue ich mich kurz um, obwohl ich es eigentlich gar nicht
bräuchte, denn ich weiß aus jahrelanger eigener Anschauung und Erfahrung, wie unser Bürodreck aussieht. Jedenfalls ganz anders als ich Dreck von meinem letzten Besuch in einem echten Saustall in
Erinnerung habe... 
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Diese Glosse wurde von Radio Weser am 08.03.2010 gesendet |
(6:14) Sprecher: Hartwig Töwe
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Glossen aus |
dem Jahr 2008 |
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Hundstage über unsere vierbeinigen Gäste (Angelika, Erik, Yannika, Niels, Ben & Tom gewidmet) veröffentlicht am 12. Februar 2008
hundstage.pdf 24 KB, 2 Druckseiten
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Ja, liebe Glossenleser, da ist es nun tatsächlich passiert! Früher oder später mußte es ja mal dazu
kommen. Als großherzige Freunde (fast) alles Lebendigen mußte es uns, meine Frau und mich, irgendwann treffen. Zwar nicht vollkommen unvermittelt, aber doch. Gino & Micky sind nämlich bei uns zu Gast. Für eine ganze Woche, d. h. sogar noch ein wenig länger. Bis nächste
Woche Sonntag, um genau zu sein. Man kann sich jetzt natürlich fragen, wer Gino & Micky überhaupt sind. Immerhin lassen die Namen durchaus den Schluß zu, daß zwei Angehörige der Mafia in unserem
Hause Einzug gehalten haben: Gino, genannt 'der Hechler', und Micky 'der Beißer'. Oder so ähnlich. Mit dieser Schlußfolgerung liegt man allerdings sowas von daneben, danebener kann man kaum liegen.
Gino ist nämlich ein schätzungsweise neun bis zehn Jahre alter Golden Retriever (dtsch.: ein goldiger Zurückholer) und Micky ein altersmäßig
zwar unschätzbarer, aber vermutlich noch etwas reiferer Zwergpudel, was u. a. an seinen Schneidezahnproblemen erkenntlich ist, andererseits aber seiner Lebensfreude und Quirligkeit keinen Abbruch
tut. Zusammen sind sie ein äußerlich zwar recht ungleiches, aber dennoch unzertrennliches Paar...  |
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Böse Rentner die Seniorenkriminalität nimmt in alarmierendem Maße zu veröffentlicht am 13. Januar 2008
boese_rentner.pdf
9 KB, 1 Druckseite
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Wie aus gewöhnlich bestens unterrichteten Kreisen verlautet, liebe Glossenleser, und wie Sie möglicherweise
auch schon selber gehört haben, hat gerade jetzt, wo demnächst drei Landtagswahlen in der deutschen Bundesrepublik anstehen, die Seniorenkriminalität in ungewöhnlichem Maße zugenommen. So wurde
mir kürzlich von einem Vorfall in einem rheinhessischen Dorf berichtet, der ganz besonders die unbescholtenen jungen Bürger unseres Landes aufgeschreckt hat bzw. aufgeschreckt haben sollte... 
Dieser Text ist auch im veröffentlicht. |
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Auf diese Glosse hin bekam ich den folgenden lustigen Brief:
deutschmann.pdf 277 KB, 1 Druckseite
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Glossen aus |
dem Jahr 2007 |
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Starker Punkt die allgemeine PowerPoint-Manie hat auch ihr Gutes veröffentlicht am 17. September 2007
starker_punkt.pdf
11 KB, 2 Druckseiten
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Jetzt mal ganz ernst gefragt, liebe Glossenleser, muß das wirklich sein? Ich meine diese neuerliche Unsitte des
unkontrollierten Herumsendens von PowerPoint-Dateien im internationalen elektronischen Postverkehr. Da versuchen wohl ständig irgendwelche Hänsel und Gretel, die mal gerade mühsam eine
Tastatur von einer Computer-Maus unterscheiden können, ihr fundiertes Computer-Wissen unters Volk zu bringen. Das ist nicht nur grauenvoll, sondern veranlaßt mich hier auch zu dem spontanen
Ausruf: Was soll der Blödsinn? Bis heute bewegte sich mein Unmut ja noch unterhalb derjenigen Reizschwelle, die mich bei Überschreitung normalerweise immer automatisch zum Glossenschreiben veranlaßt,
aber nun ist das Maß voll und ich frage mich, ob es wirklich dringend nötig ist, jeden, aber auch wirklich jeden noch so müden Witz in eine aufwendige PowerPoint-Präsentation zu packen? Nein, das kann Bill
Gates und sein Team bei der Entwicklung dieses an sich gar nicht mal so furchtbar unsinnvollen Programms nicht wirklich gewollt haben...  |
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Nine/Eleven ein Ereignis, dessen man ruhig gedenken sollte veröffentlicht am 12. September 2007
nine_eleven.pdf 8 KB, 1 Druckseite
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Ja, liebe Glossenleser, da haben wir ihn wieder einmal hinter uns, den berühmten 11. September, der seit nicht allzu langer
Zeit bekanntermaßen im angloamerikanischen Sprachraum auch gerne unter dem inzwischen auch in meinem geliebten Vaterland wohlbekannten Namen Nine/Eleven geführt wird. Ein Tag, der die Welt
gründlich veränderte. Ein Tag, nach dem tatsächlich nichts mehr so war wie zuvor...  |
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Die Parade der Liebe über den Mega-Event in Essen veröffentlicht am 26. August 2007
loveparade.pdf 10 KB, 1 Druckseite
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Ja, wer sagt's denn, liebe Glossenleser, daß Marmelade zum Frühstück keine Kraft gibt und daß man die Volksmassen
nicht mobilisieren kann. Natürlich trifft beides zu, wie die obige Meldung beweist - zumindest für den zweiten Teil meines Einleitungssatzes.
Als alter Ruhrpottler bin ich jedenfalls total aus dem Häuschen, daß meine frühere Heimatstadt einen solchen Mega-Event erleben durfte. Sonst hat das Ruhrgebiet ja nicht allzu viel zu bieten,
wenn man von den zahlreichen, weit über die Grenzen des Reviers hinaus bekannten Kulturstätten einmal absieht. Und auch wenn man die andernorts völlig unbekannte Freundlichkeit und Zugänglichkeit
der meisten dort lebenden Menschen außer Betracht läßt...  |
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Geben Sie sich einen Ruck, klicken Sie HIER
und stellen Sie sich selber online einen Organspendeausweis aus! Wenn Sie tot sind, brauchen Sie Ihre
Organe eh nicht mehr. |
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Wie ich dir, so du mir
eine Lanze für die Organspende - eine Glosse, die gar keine ist veröffentlicht am 2. Juni 2007
organspende.pdf 11 KB, 2 Druckseiten
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Ja, liebe Glossenleser, der jeweils erste Samstag im Juni ist seit 1982 der Tag der Organspende. Jetzt mal Hand auf Ihr
Organ, präziser: aufs Herz, haben Sie gespendet? Nein, Quatsch, natürlich nicht, ist schon klar, ich meine ja auch, sind Sie grundsätzlich einer? Ein Organspender bzw. eine Organspenderin? Und wenn nein,
warum eigentlich nicht? Ach so, Sie selber sind ja einigermaßen gesund und brauchen keine fremden Ersatzteile. Jedenfalls im Augenblick noch nicht. Verstehe. Aber was wäre, wenn?
Organempfänger oder Organempfängerin wären Sie dann im Zweifelsfalle doch schon gerne, oder... 
Hören Sie hier noch zur Ermunterung einen Radiobeitrag vom 5. Juni 2010 zu diesem Thema:
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Große Zahlen offensichtlich hat uns die Evolution vergessen, deswegen haben wir Probleme mit großen Zahlen veröffentlicht am 18. Mai 2007
grosse_zahlen.pdf
14 KB, 3 Druckseiten
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Ach, es ist schon ein rechtes Kreuz mit uns Menschen, liebe Glossenleser! Manchmal kann ich mich des Eindrucks
nicht erwehren, daß die Evolution uns total vergessen hat. Zwar bringt sie ständig Mengen von neuen Individuen hervor, gut, hier in Deutschland zwar zu wenige, das wissen wir ja mittlerweile, aber so
weltweit gesehen kommt da schon einiges zusammen. Und trotzdem geht's mit der Entwicklung irgendwie nicht recht vorwärts. Alle neugeborenen Menschen sehen ja seit Äonen ungefähr gleich aus,
also jedenfalls sind die meisten unschwer als Menschen zu erkennen, auch wenn die Hautfarben und Augenformen nicht immer gleich sind. Und auch was die Gehirnkapazität angeht, gibt's keine allzu großen
Unterschiede, wenn wir von Einzelfällen mal absehen. Also, von zahlreichen Einzelfällen, oder noch genauer: von sehr zahlreichen Einzelfällen, versteht sich. Sie wissen, was ich meine. Man muß das ja
auch statistisch-durchschnittlich sehen, dann nivelliert sich das alles sowieso...  |
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Unsere Besten - Komiker & Co. das ZDF hat am 27. März Deutschlands beliebsteste Komiker gekürt
veröffentlicht am 29. April 2007
unsere_besten.pdf
12 KB, 2 Druckseiten
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"Ja, hallo erstmal", liebe Glossenleser. Was ist das schön, daß ich mich endlich mal nicht aufzuregen brauche!
Nein, überhaupt nicht, denn es geht hier diesmal nicht um diese Dings, diese Erfinderin des nationalen Krippenspiels, die mit der neugestylten Blondfrisur... na, wie heißt die noch, die von der Dings,
Sie wissen schon. Und auch nicht um diesen innenministeriellen Paranoiker, den Herrn... ja, zum Donnerwetter, jetzt fällt mir dessen Name auch nicht ein... also ich meine den, bei dem im Gehirn das
eine oder andere Schäuble bzw. Schräuble locker ist, aber Sie erinnern sich vielleicht, das ist der mit den Rollstuhlmautdaten beim Bundeskriminalamt... ach, ist im Grunde ja auch egal. Oder was ich
diesmal hier auch nicht besonders erwähnen muß, ist dieses Bushloch, dieses fundamentalistisch-scheinheilige Dabbeljuh-Dingsbums aus Amerika. Welch eine Erleichterung! Klasse, ich kann also heute mal
ganz befreit über den letztfreitaglichen Fernsehabend plaudern, den sicher auch Sie zwei Stunden und vierzig Minuten lang genossen haben, oder etwa nicht?...  |
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Fernsehwerbepausen zuviel Werbung macht blöde im Kopf veröffentlicht am 16. April 2007
fernsehwerbepausen.pdf
14 KB, 3 Druckseiten
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Stellen Sie sich vor, liebe Glossenleser, Sie sitzen in einem guten Restaurant. Der berühmte Gruß aus der Küche ist
durch, und Sie machen sich gerade über Ihr zartrosagebratenes Angus-Rinderfilet an Rosmarin-Jus und dem beiliegenden Kartoffelgratin her, da kommt der Kellner an Ihren Tisch, hält Ihnen
die Hand mit der Gabel fünf Zentimeter vor Ihrem schon erwartungsfreudig geöffneten Mund fest und brüllt Sie an: "He, kennst
du schon unseren neuen Riesling? Spritzig, fruchtig, trinkig! Die Flasche für nur sieben Euro neunzig. Los, kauf' die jetzt!" Und während Sie noch
verzweifelt versuchen, Ihre Gabelhand dem eisernen Griff des Kellners zu entwinden, schreit dieser munter und ungerührt weiter: "Mit der
neuen Sauf-Flat-Rate für nur 150 Euro pro Monat kannst du an unserer Theke jeden Tag soviel Fusel in dich hineinschütten, bis dir deine Muttersprache
abhanden kommt! Wechsel jetzt mal sofort deinen Alkohol-Provider!" Ein solches Vorkommnis würden Sie doch ziemlich befremdlich finden,
oder...  |
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Fahrradhasser meine Erfindung gegen die Rennradterroristen veröffentlicht am 16. März 2007
fahrradhasser.pdf
11 KB, 2 Druckseiten
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Wissen Sie eigentlich, was mich schon seit Jahren aufregt, liebe Glossenleser? Die verdammten Radfahrer, und zwar
bis zur Weißglut! Denn gerade jetzt im Frühjahr geht es wieder los. Noch hält es sich ja glücklicherweise in Grenzen, aber demnächst sind sie wieder zu Dutzenden, ja, man kann fast sagen zu Hunderten,
wenn nicht gar zu Millionen in den Innenstädten meines geliebten Vaterlandes unterwegs, diese zweirädrigen Straßenplager, diese Armada aus buntgescheckten Stramplern in stromlinierten
Designer-Wurstpellen, über und über mit Reklamelogos vollgepappt, für die diese Deppen nicht mal Geld kriegen, diese... diese... ach, ich weiß auch nicht... 
Dieser Text ist auch im veröffentlicht. |
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Glossen aus |
dem Jahr 2006 |
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Weihnachzlichterglants das ganze Stromsparen bringt doch nichts veröffentlicht am 29. November 2006
weihnachtsglanz.pdf
11 KB, 2 Druckseiten
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Energiesparen, liebe Glossen-Leser, lautet doch die Devise, oder habe ich da schon wieder mal was falsch
verstanden? Mich deucht jedenfalls nach der Zurkenntnisnahme obiger Pressemeldung, daß ich wohl irgendwie böse reingefallen bin. Manchmal bin ich aber auch wirklich zu gutgläubig und mache mir
sofort jeden Mist zu eigen. Jedenfalls dachte ich als extrem umwelt-, energie- und auch sonst einigermaßen selbstbewußter Bürger bisher
immer, es sei von Vorteil, wenn man Strom spart. Getreu dem von mir kürzlich erfundenen Motto: "Gesparter Strom ist halber Strom" - so wie
schließlich geteiltes Leid bekanntermaßen auch nur halbes Leid ist...  |
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Es muß wirklich nicht immer Kaviar sein Nachtgedanken eines überzeugten Carnivoren veröffentlicht am 7. September 2006
gammelfleisch.pdf
12 KB, 2 Druckseiten
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Jetzt mal sofort sämtliche Hände aufs Herz, liebe Glossen-Leser, haben Sie bis heute wirklich immer ganz genau
gewußt, was Sie sich in Ihrem bisherigen Leben schon so alles zusammengegessen haben? Sehen Sie, ich auch nicht. Und trotzdem leben wir alle noch, oder? Was soll also das lautstarke Gezeter über
das sogenannte Gammelfleisch, welches - wer hätte das gedacht - kürzlich wieder ganz urplötzlich in meinem geliebten Vaterlande, genauer: in Bayern aufgefunden wurde? Mal völlig ungeachtet der
Tatsache, daß Gefundenes als solches noch keinen Schaden hat anrichten können, denn sonst wäre es ja bereits in der Kläranlage oder sonstwo gelandet und somit überhaupt nicht entdeckt worden...  |
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Aktienaktionen von Waldtieren, Westernhelden und Kameraherstellern veröffentlicht am 30. Juli 2006
aktien.pdf 15 KB, 3 Druckseiten
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"Die Börse schloß heute einheitlich. Automobilwerte blieben stabil, die Pharmawerte gingen zwar leicht zurück,
aber die Banken profitierten von der Gewinnmitnahme." Was wollen Ihnen,
liebe Glossen-Leser, und mir diese Worte sagen? Wir müßten es doch eigentlich wissen, denn so unweigerlich wie bei den Nachrichten jedesmal die Wettervorhersage auf uns niederprasselt, so bläst man
uns doch täglich mehrmals diese oder eine ähnlich lautende Meldung in die Ohren. Also was ist? Wissen Sie's oder wissen Sie's nicht? Ich für meinen Teil gebe hier jedenfalls gerne zu, daß ich nicht nur keine
Ahnung von dem Geschäft habe, sondern diesen ganzen Börsen- und Wirtschaftsmumpitz in den Nachrichten für höchst überflüssig und dem Nutz und Frommen meines Volkes für wenig zuträglich halte - mal
ganz davon abgesehen, daß jeder, der sich ernsthaft mit Börsenkursen beschäftigt, sicher weit bessere Informationsquellen hat als ein kümmerlicher Zwei-Minuten-Anhang bei den Nachrichten...  |
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Warum Gartenarbeit in höchstem Maße unsozial, ja unchristlich ist
über eine verwerfliche Tätigkeit veröffentlicht am 8. Juli 2006
gartenarbeit.pdf 13 KB, 2 Druckseiten
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Es gibt Menschen, verehrte Glossen-Leser, die lieben Gartenarbeit. Ja, tatsächlich. Diese merkwürdige
Spezies kann es kaum erwarten, daß die ersten Sonnenstrahlen des jungen Frühlings sie ins heimische Grün locken, damit sie dann dort nahezu ununterbrochen bis zum Spätherbst mit bemerkenswerten
Geräten tätig werden können. Geräte, die teils von klugen Ingenieuren ersonnen oder teils durch Generationen und Abergenerationen von Blumenfetischisten, Pflanzenbesessenen und
Unkrauthassern in täglicher Praxis verbessert und verfeinert wurden, bis sie heute fast perfekt in der Lage sind, auch noch das allerkleinste
Kräutlein aus den allerfeinsten Ritzen und Spalten des Plattenweges zu kratzen. Vorausgesetzt, diese Geräte befinden sich in den richtigen Händen. Also in denen von denen, denen krautfreie Wege wichtig
sind, versteht sich... 
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Diese Glosse wurde von Radio Weser am 14.06.2010 gesendet |
(6:19) Sprecher: Hartwig Töwe
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Dieser Text ist auch im veröffentlicht. |
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So lasset uns denn (ge)denken
Gedanken über das Gedenken, einschließlich der dazugehörigen Tage veröffentlicht am 20. März 2006
gedenktage.pdf 19 KB, 3 Druckseiten
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Wissen Sie eigentlich, liebe Glossen-Leser, was heute für ein Tag ist? Ja, ist schon klar, Montag oder
Sonntag oder Mittwoch - woher soll ich denn wissen, wann Sie gewöhnlich meine Glossen lesen? Das ist mir prinzipiell auch herzlich egal, Hauptsache, Sie lesen sie überhaupt. Aber das meine ich auch
gar nicht, sondern ich meine, ob Sie wissen, wessen Sie heute gedenken müssen. Wie bitte, Sie haben heute überhaupt noch gar nicht gegedacht? Macht auch nix, dann fangen Sie halt jetzt damit an. Zu diesem Zweck habe ich mir als Ihr GGvD (Gedenk-Glossenschreiber vom Dienst) mal Gedanken über das Gedenken gemacht und Ihnen
ein paar besonders tolle Gedenktage herausgesucht, die irgendwie für irgend jemanden wohl wichtig sind...  |
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Köln, kölner, am kölnsten eine tuschfreie Karnevalsglosse inklusive einer kleinen Büttenrede (mit Tüschen)
veröffentlicht am 28. Februar 2006
koeln.pdf 16 KB, 2 Druckseiten
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Liebe Närrinnen und Narren... nein, Quatsch, liebe Glossen-Leser! Ja, da ist sie tatsächlich über uns gekommen, die
sogenannte fünfte Jahreszeit. Nein, nein, nicht daß Sie mich, der ich den meisten von Ihnen als tief überzeugter Nichtkarnevalist bekannt bin, jetzt plötzlich für einen zum saisonalen Jecken mutierten
Helaubrüller halten. Weit gefehlt! Was ich sagen will, ist, daß wieder einmal die organisierte Fröhlichkeit über weite Teile meines geliebten Vaterlandes hereingebrochen ist und somit auch zwangsläufig über
mich, obwohl ich persönlich doch am allerwenigsten dafür kann. Klar, daß ich meistens in der Nähe einer karnevalistischen Hochburg wohne, könnte bei Ihnen schon diesen Verdacht aufkommen lassen, aber ich
versichere Ihnen: erstens war seinerzeit die Auswahl meines Hauptwohnsitzes lediglich durch meinen damaligen Arbeitgeber sowie die Verfügbarkeit von zwei genügend großen Parkplätzen bestimmt,
und zweitens interessiert mich das alljährliche Phänomen des mittelrheinischen institutionalisierten Kollektivschunkelns, -singens und -saufens allenfalls aus sozio-psychologischer Sicht. Und dabei
besonders das, was ich in diesem Zusammenhang oft und gerne als "minderwertigkeitskomplexmotivierte Selbstbeweihräucherung" bezeichne. Dazu schulde ich Ihnen natürlich eine Erklärung, und hier
kommt sie auch schon...  |
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Schlag auf Schlag mein Lösungsvorschlag ans Volk für 2006 veröffentlicht am 4. Januar 2006
ohrfeigen.pdf 17 KB, 4 Druckseiten
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Erinnern Sie sich noch an das vergangene Jahr? Wie war's bei Ihnen? Bei mir war's so: Ich saß mal wieder,
nachdem ich meiner lieben Frau den jungen Tag mit den artigsten Komplimenten habe beginnen lassen, ausgeschlafen und wohlgelaunt vor meiner dampfenden Tasse Kaffee. Draußen schien nicht nur die
Sonne, sondern auch die Welt in schönster Ordnung zu sein - jedenfalls morgens um sieben (ehrlich gesagt: es war um zehn) und jedenfalls der kleine Weltenteil, den ich aus unserem Küchenfenster
erkennen konnte. Doch plötzlich überkam es mich und ich beging wie jeden Morgen den dümmsten Fehler, der mir in einer solch harmonischen Situation passieren konnte: ich schaltete das Radio ein
(dummerweise gehöre ich nämlich zur kleinen Gruppe der wenigen unverbesserlichen öffentlich-rechtlichen Radioaktiven in diesem unseren Lande)...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 2005 |
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Der Schützenkönigin (eine wahre Begebenheit) über ein schweres Problem in Bergheim oder auch anderswo veröffentlicht am 22. Juli 2005
schuetzenkoenigin.pdf
12 KB, 2 Druckseiten
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Kennen Sie Bergheim? Nein? Macht nichts, denn da es sowieso fast 18 Orte oder Stadtteile dieses Namens in
unserer Republik gibt, nehmen wir einfach irgendeines. Warum also nicht stellvertretend beispielsweise das hübsche kleine Dörfchen Bergheim in Ostwestfalen, Postleitzahl 32839, Regierungsbezirk
Detmold, Landkreis Höxter, zur Verbandsgemeinde Steinheim gehörig und von dort auf halber Strecke nach Nieheim gelegen. Aber es ist im Grunde egal, denn die Ungeheuerlichkeit, über die ich im Folgenden
berichte, hätte sich natürlich auch in einem der anderen fast 17 Bergheims zugetragen haben können. Mann stelle sich vor, die
männlichste aller noch existierenden männlichen Domänen ist verloren! Die letzte Bastion virilen Stolzes gefallen! Ach, was sage ich denn da? Der eigentliche Grund dafür, daß es uns Männer überhaupt
gibt, ist weg. Futsch. Aus. Für immer... 
Dieser Text ist auch im veröffentlicht. |
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Radeln an der Alster Radler oder Alster, das ist hier die Frage (und die Antwort)
veröffentlicht am 24. Juni 2005
radler.pdf 12 KB, 3 Druckseiten
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Es ist zum Verzweifeln! Gerade jetzt, da der Sommer sein blaues Band wieder einmal durch die Lüfte flattern
läßt, geht das alte Theater in den Biergärten und Ausflugslokalen wieder los. Laut Eduard Möricke war der mit dem blauen Band zwar der Frühling, aber erstens hätte kaum jemand diesen Lapsus bemerkt,
zweitens habe ich diese Glosse jetzt erst geschrieben und nicht schon (was ich vielleicht hätte tun sollen) im Frühjahr und drittens ist es
letztlich sowieso egal, Hauptsache es flattert. Jedenfalls bin ich's wirklich bald leid und gewöhne mir vielleicht sogar das Trinken endgültig ab. Warum? Weil es mir allmählich zu kompliziert wird.
Mann, was war das Trinkerleben früher einfach! In Deutschland wurde einfach Bier getrunken: von der Maas bis an die Memel, von der Etsch
bis an den Belt. Ja, und überall und immer wurde das Reinheitsgebot strengstens beachtet. Nicht nur beim Brauen, sondern besonders beim Trinken...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 2004 und früher |
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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt eine Adventsgeschichte aus dem richtigen Leben veröffentlicht am 7. Dezember 2004
advent.pdf 15 KB, 3 Druckseiten
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Hosianna, es ist wieder mal soweit, die heilige Adventszeit ist da! Tannenduft mischt sich mit dem Zimt- und
Nelkengeruch aus den heimischen Plätzchenbäckereien. In den Wohnzimmern machen sich dekorativ Äpfel, Nüsse und Mandelkern breit, und alles, was auf dem Balkon oder im Vorgarten auch nur
entfernte Ähnlichkeit mit einem Baum hat, wird mit einer Lichterkette behängt, so daß nicht nur die Nacht zum Tage wird, sondern damit jeder Außerirdische oder auch jemand, der mit unserer Leitkultur nicht
ganz so vertraut ist, sofort weiß: aha, auf der Erde bzw. hier in Deutschland ist eine Art Ausnahmezustand eingetreten. Allüberall schallen einem Orgelklänge und Posaunenchöre entgegen, rote
Kinderbäckchen erglühen und kleine Äuglein strahlen erwartungsfroh... kurz: bald ist wieder Weihnachten...  |
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Singe, wem Gesang gegeben eine Lanze für die Instrumentalmusik - oder: sind Instrumentals eine ausgestorbene Spezies? veröffentlicht am 10. September 2004
instrumentals.pdf 39 KB, 4 Druckseiten
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Es gibt schon tolle Sachen auf unserem Planeten, so toll, daß ich manchmal gar nicht mehr sagen kann, was ich davon
am tollsten finde. Ehrlich! Aber das hindert mich andererseits nicht daran, mich gleichzeitig über das Eine oder das Andere dermaßen zu ärgern, daß das Fassungsvermögen meiner Gallenblase nicht
ausreicht, die von meinen Leberzellen in solchen Fällen im Übermaß produzierte ätzende Flüssigkeit aufzunehmen und schnell genug in den Zwölffingerdarm zur weiteren sinnvollen Verwendung abzuleiten...
etwas unmedizinischer, aber volksmündlicher ausgedrückt: mir läuft die Galle über! Worüber regt der sich denn jetzt schon wieder so auf?
werden Sie fragen. Keine Sorge, ich lege ja schon los...  |
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Dosenpreßfleisch und Abfallpost Gedanken zu Spam - ist die Abfallpost wirklich so schlimm?
Oktober 2000 - bisher unveröffentlicht
spam.pdf 12 KB, 2 Druckseiten
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Hat eigentlich schon mal jemand darüber nachgedacht, ob es sich bei den Kritzeleien an steinzeitlichen
Höhlenwänden wirklich um den künstlerischen Ausdruck frühzeitiger Lebens- und Überlebensumstände handelt? Vielleicht waren diese Zeichnungen ja auch nur profane Kleinanzeigen, die dort unverblümt
für die robustesten Faustkeile und die geschmeidigsten Jagdbögen geworben haben? Werbung ist schließlich so alt wie die Menschheit und daher gibt es mittlerweile auch kein Kommunikationsmittel mehr,
das nicht in irgendeiner Form für Reklamezwecke genutzt wird...  |
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Musca Domestica - oder: nur Fliegen sind schöner über die gemeine Stubenfliege veröffentlicht im August 1999
musca_domestica.pdf
17 KB, 3 Druckseiten
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Als tief überzeugter Astrologienichternstnehmer bin ich mir nicht so ganz sicher, ob es im
Chinesischen oder Indischen oder in irgendeinem sonstigen Horoskop ein "Jahr der Fliege" gibt und es ist mir auch ziemlich egal. Jedenfalls
gibt es dieses lästige Viehzeug in Stadecken-Elsheim, und zwar heuer sogar in größerer Anzahl. Hat eigentlich schon mal jemand
herausgefunden, wozu die gemeine Stubenfliege (lat.: musca domestica) überhaupt gut ist? Ich weiß es jedenfalls nicht. Und obwohl ich als ausgebildeter Humanist und interessierter Laienwissenschaftler
fast jedem Lebewesen eine gewisse Daseinsberechtigung zugestehe, so erscheint mir diese domestizierte Musca doch recht überflüssig... 
Dieser Text ist auch im veröffentlicht. |
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Gentechnik = Generationsdynamisierung Gedanken zu gentechnisch behandelten Lebensmitteln
(Dezember 1998 - bisher unveröffentlicht)
gentechnik.pdf 10 KB, 2 Druckseiten
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Der Mensch ist schon ein komisches Wesen. Seit Urzeiten verspeist er munter "genmanipulierte" Lebensmittel,
doch plötzlich stoßen ihm dieselben sauer auf. Denn was ist es anderes als Genmanipulation, wenn ich zuchttechnisch ganz bestimmte Eigenschaften begünstige und andere dafür ausmerze?
Wenn ich verschiedene Pflanzen oder verschiedene Tiere miteinander kreuze, um ganz gezielt zu einem von mir gewünschten Zuchtergebnis zu kommen? Der Faktor Zeit ist es, und nichts anderes. Bei der
traditionellen Züchtung dauert es viele Generationen und bei Genveränderungen geht's halt im Hui...  |
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Sommerzeit
über den Unsinn, die Uhren umstellen zu müssen (März 1989 - bisher unveröffentlicht)
sommerzeit.pdf 9 KB, 2 Druckseiten
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Es ist jetzt kurz nach halb vier... stimmt das? Ich meine, wir haben doch jetzt Sommerzeit und da muß man doch
immer eine Stunde abziehen. Oder muß man die dazu rechnen? Warten Sie mal... äh, wenn ich die Uhr vorstelle, dann heißt das doch mit anderen Worten, daß ich eine Stunde addiert habe (zwölf Stunden
plus eins ist dreizehn), nicht wahr? Demnach ist es also später. Oder doch früher? Moment, lassen Sie mich mal eben ein Beispiel
durchrechnen, wo das so ähnlich ist: Nehmen wir mal an, ich fliege von Frankfurt nach Lissabon, d. h. von Ost nach West. Großzügig gesehen. Genauer wäre: von Nordost nach Südwest, aber ich will geographisch
mal nicht so pingelig sein...  |
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- auch auszugsweise - nicht ohne vorherige Rücksprache mit mir weiterzugeben. Vielen Dank!
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Ich werde jeden Menschen, der meine Glossen ohne meine ausdrückliche Einwilligung verwendet (und womöglich sogar noch Geld
damit verdient), mit einem alten indianischen Fluch belegen, von dem er sich nicht so bald wieder erholen wird. Ich würde also an Ihrer Stelle lieber kein Risiko eingehen. |
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aufbereitet. Zum Ansehen oder Drucken brauchen Sie daher den Acrobat Reader (das kann dann ruhig eine höhere Version sein). Falls sie ihn tatsächlich noch nicht auf Ihrem Rechner haben sollten, bekommen Sie hier eine kostenlose Version:
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