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Sinniges, Unsinniges, Tiefsinniges und Schwachsinniges
 

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Sport
und Spiel

Die Glossen auf dieser Seite sind absteigend nach Datum sortiert, d. h. die letzte Glosse steht immer am Anfang.

Juni 2010

Neu
Werbemeisterschaft 2010
der Sport stört die Werbung nur
veröffentlicht am 19. Juni 2010

DATEI LINK: werbemeisterschaft.pdfwerbemeisterschaft.pdf
140 KB, 1 Druckseite

Ja, liebe Glossenleser, da ist mal wieder eines über uns hereingebrochen: ein gewaltiges globales Ereignis von ungeheurer nationaler Tragweite. Nein, nein, ich meine nicht den überraschenden Rückzug unseres Bundespräsidenten, und noch viel weniger den dringend notwendig gewesenen Rücktritt eines gewissen Roland Koch, sondern die nahezu pausenlose mediale Selbstdarstellung weltweit bekannter und beliebter Konsumgüter- und Dienstleistungsanbieter. Ich bin entzückt! Endlich bin ich beim Fernsehen nicht mehr allein auf die Werbeunterbrechungen bei den mehr oder weniger guten Spielfilmen angewiesen bzw. bei ARD und ZDF auf die genau festgelegten Werbezeiten im Vorabendprogramm, nein, jetzt wird mir ununterbrochen vor Augen geführt, was unsere Welt tatsächlich im Innersten zusammenhält. Nicht der Sport ist es, und auch nicht die Religion, sondern die Wirtschaft... DATEI LINK: werbemeisterschaft.pdf

   

Glossen aus

dem Jahr 2008

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Frühlingsrolle vorwärts
ein Boykott der olympischen Spiele in Peking kommt überhaupt nicht in Frage
veröffentlicht am 10. April 2008

DATEI LINK: fruehlingsrolle.pdffruehlingsrolle.pdf
9 KB, 1 Druckseite

Es kommt ja zum Glück recht selten vor, liebe Glossenleser, daß ich mit Ihnen mal nicht einer Meinung bin, aber diesmal muß ich Ihnen energisch widersprechen! Jedenfalls dann, wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, das wunderbare Motto der diesjährigen olympischen Spiele in Peking "Eine Welt, ein Traum" eventuell in "China, ein Albtraum" zu verballhornen beabsichtigen! So geht's nämlich nicht! Ich meine, über Lächerlichkeiten braucht man sich doch nicht aufzuregen, wie es derzeit wieder einmal in den Medien, in der Politik, durch die Funktionäre und sogar beim kleinen Mann auf der Straße geschieht. Wenn die chinesische Führung, der ja bekanntlich nichts so fern liegt, wie eine politische Ausschlachtung hehren sportlichen Beisammenseins der Jugend dieser Welt, lediglich in einem leicht abgewandelten Demokratieverständnis ein paar Individuen mit Füßen tritt, so ist das doch wohl ihre höchsteigene Angelegenheit und darf die Entscheidungen des ehrenwerten IOK in keinster Weise beeinflussen. Und überhaupt, das chinesenseitige Treten aufmüpfiger tibetanischer Rebellen trifft ja eh nur Menschen in seltsamen wallenden und dazu meist noch orangenen Gewändern, bei denen man nicht mal sicher ist, ob sie überhaupt Rechte haben dürfen ... DATEI LINK: fruehlingsrolle.pdf
Diese Glosse ist vom Sprachenzentrum der Universität Erlangen zu Übungszwecken ins Englische übersetzt worden.
Egg Roll Forward

DATEI LINK: egg_roll_forward.pdfegg_roll_forward.pdf
14 KB, 2 Druckseiten

Fortunately, dear Op Ed readers, I very rarely am not of the same opinion that you are, but this time I really have to contradict you quite strongly; at any rate, if you were perhaps toying with the idea of (perverting/committing the willful misprision of transforming) the motto of this year's wonderful Olympic Games from "one world, one dream" into "China, a nightmare"!... DATEI LINK: egg_roll_forward.pdf

   

Glossen aus

dem Jahr 2007

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Das Zeitalter des Doping (Teil 2)
noch einmal das alte Thema (siehe dazu auch die gleichnamige Glosse etwas weiter unten auf dieser Seite)
veröffentlicht am 1. Juni 2007

DATEI LINK: doping2.pdf doping2.pdf
12 KB, 2 Druckseiten

Es gibt Buchstaben, liebe Glossenleser, die mag ich nicht mehr. Zum Beispiel das D und das G, oder auch das I, das N und das O finde ich ganz schlimm, und das P sowieso. Also einzeln mag ich die schon, diese Buchstaben, aber nicht mehr, wenn sie in einer bestimmten Reihenfolge stehen und vereint das Wort 'Doping' bilden. Entsetzlich! Ich mag's wirklich nicht mehr hören. Obwohl, nein, weil Doping dieser Tage mal wieder in aller Munde ist. Das heißt nicht nur in aller Munde, sondern ganz besonders auch in aller Ohren, in aller Augen und in fast allen Körpern, vor allem in denen von Leistungssportlern. Jetzt wissen wir dank der öffentlichen Jammerei einiger reumütiger Fahrraddeppen also endlich definitiv, was wir schon lange vermutet haben: auch im Sport wird gedopt bis die Spritzen glühen. Zwar habe ich meine Meinung schon einmal in einer Glosse kundgetan (unter dem Titel Das Zeitalter des Doping am 16. August 2004, um genau zu sein), aber dieser ganze penetrante Doping-Medienmüll geht mir mittlerweile derartig auf den Geist, daß ich leider keine andere Möglichkeit sehe, als noch einmal darüber zu wettern... DATEI LINK: doping2.pdf

   

Glossen aus

dem Jahr 2006

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Dreiundzwanzig zu elf
Klinsis geniale Mannschaftsaufstellung
veröffentlicht am 16. Mai 2006

DATEI LINK: dreiundzwanzig_zu_elf.pdfdreiundzwanzig_zu_elf.pdf
11 KB, 2 Druckseiten

Ok, ok, ok, liebe Glossen-Leser, ich weiß schon, was Sie sagen werden, nämlich daß ich eigentlich überhaupt keine Ahnung von Fußball habe. Das stimmt zwar, aber andererseits frage ich Sie: wer hat die schon? All die Millionen anderen Klugscheißer etwa? Na, sehen Sie. Deshalb darf auch ich mit vollem Recht und aus tiefstem Herzensgrund meine Glosse mit einem gejubelten KLASSE! beginnen, denn was unser aller Klinsi da gemacht hat, kann man gar nicht anders kommentieren. Selbst ich nicht. Wahrlich, schon ziemlich genial, der Mann, obwohl er in nationalmannschaftsfreien Zeiten in Kalifornien wohnt... DATEI LINK: dreiundzwanzig_zu_elf.pdf

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Den Amis haben wir's gezeigt
eine ganz kurze Sport-Glosse aus Anlaß des Fußballspiels Deutschland gegen die USA (4:1)
veröffentlicht am 23. März 2006

DATEI LINK: fussball_d-usa.pdffussball_d-usa.pdf
10 KB, 1 Druckseite

Ich bin echt begeistert, liebe Glossen-Leser! Zwar interessiert Fußball mich nicht die Bohne, aber das habe ich nun von meinen Bemühungen, ständig mein Ohr am Pulsschlag der Zeit zu haben. Andererseits habe ich mich, wie Ihnen vielleicht noch erinnerlich ist, ja schon in einer früheren Glosse ziemlich darüber echauffiert, daß der dämliche Sport medienmäßig völlig überbewertet ist, wofür dann leider weit wichtigere Nachrichten aus Zeitmangel entfallen müssen, aber so ist es nunmal, ich kann's nicht ändern. Und so konnte ich auch nicht vermeiden, daß man mir in den Nachrichten der Deutschen Welle (zu empfangen auf 6075 KHz) gestern abend berichtete, daß die deutsche Fußballnationalmannschaft in Dortmund doch tatsächlich 4:1 gegen die Mannschaft der USA gewonnen hat. Und daß damit - ich zitiere - "das Fiasko von Florenz als böswillige Fata Morgana entlarvt ist"... DATEI LINK: fussball_d-usa.pdf

   

Glossen aus

dem Jahr 2004 und früher

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Das Zeitalter des Doping
Plädoyer zur Legalisierung des Doping
veröffentlicht am 16. August 2004

DATEI LINK: doping.pdfdoping.pdf
10 KB, 2 Druckseiten

Ehrlich gesagt, der Sport, so wie er heutzutage leider immer noch in vielfältigster Weise praktiziert wird, ist wahrlich nicht mehr zeitgemäß! Wen lockt das affige Gehopse, Gerenne, Geplantsche, Gehampel und Gewusel denn wirklich noch vor den Fernseher oder gar ins Stadion? Mich jedenfalls nicht. Höchstens doch ein paar unverbesserliche Leibesübungsnostalgiker und Turnvater-Jahn-Anhänger, die es immer noch nicht wahrhaben wollen, daß ein neues Zeitalter angebrochen ist: das Zeitalter des Doping. Die moderne Naturwissenschaft, und hier besonders die Chemie, macht es ja mittlerweile sogar jedem körperlich völlig unterentwickelten Greis möglich, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen. Selbst Emil Zatopek würde heutzutage von einem anständig gedopten Rollstuhlfahrer locker überrundet. Alles nur noch eine Frage der richtigen Spritze zur richtigen Zeit. Ein paar Kubikzentimeter Peptidhormone... und alle Muskeln wachsen zu einer Größe, daß man sich als Mann fragt, warum man eigentlich jahrelang bloß Viagra geschluckt hat... DATEI LINK: doping.pdf

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Olympia und die Evolution
elementare Fragen anläßlich der Olympischen Sommerspiele in Athen
veröffentlicht am 10. August 2004

DATEI LINK: olympia.pdf olympia.pdf
11 KB, 2 Druckseiten

Auch wenn ich mich jetzt als gesellschaftlicher Außenseiter "oute" (gute Freunde wußten es eh schon), gestehe ich freimütig: es gibt in meinem Leben nicht viel, das mich noch weniger interessiert als Sportveranstaltungen zuzuschauen. Mir war daher nicht nur die gerade vergangene Fußballeuropameisterschaft herzlich gleichgültig, sondern ich bin auch gegen den derzeit von den Medien wie gewöhnlich überstrapazierten, das sogenannte Olympia-Fieber erzeugenden Virus völlig immun. Das einzige, das mich immer wieder in Erstaunen versetzt, ist der ungewöhnlich hohe Stellenwert, den der Sport, genauer: das Beobachten desselben im Leben vieler (der meisten?) Menschen einnimmt... DATEI LINK: olympia.pdf

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