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Politik und
Zeitgeschehen |
Die Glossen auf dieser Seite sind absteigend nach Datum sortiert, d. h. die letzte Glosse steht immer am Anfang. |
Warum wir froh sein sollten, daß es noch Piraten gibt
positive Aspekte des Piratentums, an die kaum jemand denkt veröffentlicht am 3. Augusti 2010
piraten.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Viele Situationen und Vorkommnisse, liebe Glossenleser, die uns täglich durch die Medien ins heimische Wohnzimmer
berichtet werden, erscheinen nur auf den ersten Blick negativ, entpuppen sich aber nach genauer Überlegung als geradezu segensreich. Denn positiv muß man denken, immer positiv. So hätte
beispielsweise auch ein weltweiter Atomkrieg ja seine unbestreitbaren Vorteile, weil unsere Nachfahren in ein paar Jahrtausenden wenigstens nicht damit zu rechnen brauchen, bei den Ausschachtungen für den
Wiederaufbau irgendwelche rostigen Fliegerbomben zu finden, die unter Lebensgefahr entschärft werden müßten. Oder nehmen wir als zweites Beispiel Angela Merkel, deren Name zwar nicht ganz so lustig
klingt wie der von Ronald Pofalla, ihr andererseits aber glücklicherweise jenes Maß an Charisma fehlt, das man bei ihr an Durchsetzungsvermögen und Führungsqualität vermißt und man
deshalb - wenn's mal drauf ankommen sollte - problemlos auf sie verzichten kann. Wie gesagt, positiv denken, lautet die Devise...  |
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Harmloser Afghane such neues Zuhause
falls Sie einen neuen Mieter für eine leerstehende Wohnung suchen, lesen Sie diesen Bittbrief veröffentlicht am 31. Juli 2010
afghane_sucht_zuhause.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Salam alaikum... oder wie Sie in Ihre Sprache sagen: guten Tag! Muß
ich mich Sie vorstelle: ich heißen Achmed Bin Asloch. Ich bin sweiunddreisig Jahre alt und harmlos und vollkomme unsuldig und nix verheiratet. Hatte kleines Geschäft in
Basar in meine schöne Heimatland Afghanistan, wo ich hab verkauft Sachen zum Rauchen an nette Touristen... Sie wissen schon... nix viel verdient, aber reichen zum Leben. Habe ich vor sieben Jahre eines
Tages ganz harmlos und unsuldig in meine Keller bißchen gespielt mit meine elektrise Taliban... nee, Eisebahn und auch bißchen mit meine Kosmos Chemiebaukasten gebastelt, was ich hab geerbt von meine
beste Freund Jussuf al-Machknall... Allah hab ihn selig. Ist ganz schöne Chemiebaukasten und mit lauter schöne Sache drin. Nix slimmes, nur bißchen Glycerintrinitrat, Schwefel, Kaliumnitrat,
Trinitrotoluol und so...  |
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Unser neuer Präsident
es ist vollbracht, wir haben einen veröffentlicht am 1. Juli 2010
unser_neuer_praesident.pdf 8 KB, 1 Druckseite
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Hurra, liebe Glossenleser, hurra und noch mal hurra! Sie haben jetzt einen neuen Bundespräsidenten.
Ich allerdings leider auch. Ein gewisser... Dings... der mit den mit sieben Geißlein... nein, Quatsch, Wolf... nein, auch nicht Wolf... Wulff
heißt der, Christian Wulff. Hinten mit zwei 'f'. Jedoch weiß ich jetzt nicht, wofür diese beiden 'f' stehen und ich möchte auch nicht unbedingt behaupten, daß eins davon 'Follidiot' bedeutet, dazu kenne
ich ihn zu wenig, aber das andere steht vermutlich für 'frömmelnd', denn seine Sympathie für evangelikale Fundamentalchristen ist ja allseits bekannt. Aber wie dem auch sei, er ist auf jeden Fall das Ergebnis eines großartigen Sieges der Demokratie, so ähnlich haben's
die Politiker mir jedenfalls gestern auf "Phoenix" erklärt und das kam ja gelegentlich auch sehr schön in der ARD bei "Hart aber fair" zum
Ausdruck. Angeblich ist er, der böse Wulff - na, jetzt ist's aber genug mit dem Sommermärchen, letzteres ist ja auch (noch) dem Fußball vorbehalten - seit seiner Geburt zwar irgendwie schwarz-gelb, aber
neuerdings teilweise auch rot-grün, man weiß es jedoch nicht so genau, weil ja alles so geheim vonstatten ging in der Bundesversammlung...  |
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Der diesmal wirklich endgültige Weg aus der Krise
mehr Bundesländer und Binnenzölle lösen unsere Probleme veröffentlicht am 25. Juni 2010
weg_aus_der_krise.pdf
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Sie dürfen, liebe Glossenleser, nicht denken, ich säße den ganzen Tag nur rum, freute mich meines Lebens und
wunderte mich allenfalls über die Unfähigkeit unserer Regierung. Nein, ich mache mir schon so meine Gedanken, wie ich mein geliebtes Vaterland aus der Krise führen könnte. Und dabei ist es mir klar
geworden: Sparen bei den Armen und Kranken bringt's nicht! Im Gegenteil, dadurch wird alles ja nur noch schlimmer. Nein, Sparen muß man ganz woanders. Bei den Bindestrichen zum Beispiel. Natürlich
nicht bei irgendwelchen Bindestrichen, sondern bei denen, die bisher die Anzahl der deutschen Bundesländer auf sechzehn begrenzt haben, denn warum dürfen es eigentlich nur sechzehn sein? Befreien wir uns
doch endlich aus der Willkür der alliierten Kriegsgewinnler, die uns das ganze Elend bekanntlich eingebrockt haben. Werden wir selbständig und nehmen wir so schnell wie möglich die Organisation unseres
föderalen Unfugs selbst in die Hand. Nicht Verschlankung, sondern Vermehrung heißt die Devise. Wachstum ist doch allüberall angesagt. Warum denn nicht bei der Anzahl unserer Bundesländer?... 
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Diese Glosse ist auch bei POLITIK-POKER veröffentlicht. |
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Das griechische System die praktische Anwendung der griechischen Weisheit veröffentlicht am 13. April 2010
griechisches_system.pdf
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Schon als junger Mensch, liebe Glossenleser, habe ich mit großem Vergnügen die griechischen Sagen
gelesen, Sie wissen schon, die spannenden Geschichten vom starken Herakles, vom listigen Odysseus und natürlich von der schönen Aphrodite, der wir ja bekanntlich sogar den Trojanischen Krieg zu
verdanken haben. Später dann begleiteten mich die Griechen quer durch meine humanistische Ausbildung, seien es in der Philosophie die Herren Sokrates, Platon und Aristoteles oder Pythagoras, Euklid
und Archimedes in Mathematik und Physik, um nur die bekanntesten Griechen zu nennen. Noch während meiner Schulzeit eröffneten dann in meinem geliebten Vaterland die ersten griechischen Lokale, und ich
wurde mit ganz neuen Bezeichnungen und Geschmackswelten konfrontiert, die Gyros, Tsatsiki, Ouzo und Retsina hießen. Schließlich kam der Euro über uns, und seit dessen Einführung ist mir auch das
Schriftbild EYPO und seit kurzem der Begriff "griechische Schuldenkrise" nicht mehr unvertraut... 
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Diese Glosse wurde von Radio Weser am 10.05.2010 gesendet |
(4:36) Sprecher: Hartwig Töwe
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Der unerreichbare Schneid der selbstsüchtige Guido hat mir meine Lebensfreude zerstört
veröffentlicht am 15. März 2010
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Ja, liebe Glossenleser, da stehe ich nun vor meinem Riesenproblem und weiß nicht mehr ein noch aus. Bis gestern war
meine kleine Welt noch in Ordnung, ich blickte voll Zuversicht und Optimismus in die Zukunft und hoffte, mir heute endlich nach Jahrzehnten des ungeduldigen Wartens und Harrens einen
langgehegten Wunsch erfüllen zu können. Vor lauter Trauer und Verzweiflung weiß ich gar nicht, ob ich darüber schon berichtet habe?
Ob ich diesen meinen Herzenswunsch schon öffentlich verlautbart habe? Nein? Nun, dann ist jetzt wohl der Augenblick gekommen, an dem ich mich outen muß. Wohlan denn: schon als kleiner Junge
nämlich wollte ich gerne den Schneid haben...  |
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Wie die Taliban locker von einer einzigen Westerwelle weggespült werden
die geniale Idee des Guido W.
veröffentlicht am 2. Februar 2010
westerwelle.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Ich weiß gar nicht, liebe Glossenleser, warum Sie unseren Außenminister und Vizekanzler Guido nicht ernst nehmen.
Wirklich nicht. Ich verstehe auch nicht, warum die FDP auf der Beliebtheitsskala aller ungeliebten Parteien gar nicht mehr so ganz, ganz oben mitmischt. Auch ich muß mich in diesem Fall an die eigene
Nase fassen, denn eigentlich hatte ich mir zwar ganz fest vorgenommen, Guido vollständig zu ignorieren, aber nun leiste ich reuevoll Abbitte, denn einen solch tollen Mann kann und darf man
nicht ignorieren!...
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Guido Westerwelle wurde im Februar 2010 mit dem AmO-Ehrenpreis ausgezeichnet
(die anderen bisherigen Preisträger finden Sie HIER
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Glossen aus |
dem Jahr 2009 |
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Die geheimen Protokolle der derzeitigen Kollisionsverhandlungen
mit unserer neuen Regierung gehen wir einer blühenden Zukunft entgegen veröffentlicht am 20. Oktober 2009
geheimdokument.pdf
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Eigentlich, liebe Glossenleser, plaudere ich keine Geheimnisse aus, und schon gar nicht die, welche mir täglich von
meinen Undercover-Agenten und V-Leuten in Klerus, Wirtschaft und Politik unter Einsatz ihres Lebens in geheimen Nacht- und Nebelaktionen zugespielt werden. Da aber andererseits mittlerweile
doch schon das Eine oder Andere an die Presse, den Rundfunk und das Fernsehen durchgesickert ist und die Spekulationen darüber inzwischen sogar unter meinen Mitbürgern bedrohliche Ausmaße
angenommen haben, kann ich nicht umhin, die geheimen Protokolle der Kollisionsverhandlungen CDU gegen CSU gegen FDP jetzt schon vorab zu veröffentlichen, damit hinterher niemand sagen kann, ich
hätte all die guten Nachrichten wissentlich für mich behalten...  |
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Hurra, der Aufschwung ist da! das untrügliche Zeichen des Aufschwungs veröffentlicht am 8. Oktober 2009
hurra_der_aufschwung.pdf 7 KB, 1 Druckseite
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Was, liebe Glossenleser, ist bloß mit unserem Glossenschreiber los? Lange nichts von ihm gehört. Hat
man ihm die Tastatur geklaut? Oder ist er wegen seiner vereinzelt defätistischen Äußerungen gar Schäubles Schergen in die Hände gefallen? Das werden Sie sich hoffentlich schon gefragt haben. Nein,
nein, beides trifft nicht zu. Hier bin ich wieder! Vieles hat sich jedoch getan in der Zeit meines Schweigens. Der Wähler hat beispielsweise
kürzlich entschieden, daß Angela Merkel und Guido Westerwelle jetzt miteinander koitieren... nein, was mir auch immer einfällt!... kollidieren... auch nicht, koalieren müssen, meine ich natürlich.
Deswegen haben die beiden Politprofis der Sonderklasse sich samt ihrer wichtigsten Parteigenossen ja auch zunächst zurückgezogen, um ganz in Ruhe zu überlegen, wie sie ihre Wahlversprechen brechen
können, ohne daß es dem Volke allzu sehr auffällt. Und weil ich fest überzeugt bin, daß ihnen das auch in Bälde gelingen wird, werde ich mich über die letzte Bundestagswahl auch nicht äußern, denn das
haben meine anderen Satirikerkollegen schon ausreichend getan...  |
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Her mit der Kohle, wir schaffen's! wir, das Volk, kriegen die Bankenkrise in den Griff
veröffentlicht am 21. Februar 2009
her_mit_der_kohle.pdf
10 KB, 1 Druckseite
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Was, liebe Glossenleser, hat unsere Bundesmerkel sich bloß wieder dabei gedacht? Wobei ich ihr
freundlicherweise sogar unterstelle, daß sie wirklich denken kann, obwohl sie es bisher noch nicht allzu deutlich gemacht hat. Dummschwätzen ja, aber denken? Und von Handeln will ich jetzt lieber
gar nicht erst reden. Sei's drum. Der Staat hat also in einer außergewöhnlichen Krise wichtige und ebenfalls außergewöhnliche
Entscheidungen getroffen. Sagt sie, die sich selber wohl für eine gute Kanzlerin hält. Ja, zum Kuckuck, welche denn?...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 2008 |
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Zehn gute Gründe für einen Neuwagenkauf die großartige Idee des Sigmar Gabriel veröffentlicht am 31. Oktober 2008
zehn_gruende.pdf 10 KB, 1 Druckseite
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Na, liebe Glossenleser, ist das was? Ich kann mich vor lauter Begeisterung kaum noch auf meinem
Schreibtischstuhl halten, weil es mich seit der Zurkenntnisnahme dieser Meldung unentwegt zu Freudensprüngen treibt. Endlich, endlich kommt mal ein vernünftiger Vorschlag aus unserer Bundesregierung!
Nicht daß diese nicht genügend verlautbart hätte, besonders zu Finanz- und anderen Krisen, aber endlich, endlich reißt auch unser Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Sigmar
Gabriel, um den es in letzter Zeit ebenso verdächtig wie erschreckend still war, wieder seine Klappe auf, mit der er gleich zwei Fliegen erschlagen wird: zum einen können wir Bürger wieder einmal viel Geld
sparen, und zum anderen rettet er so ganz nebenbei die völlig am Boden zerstörte Automobilindustrie vor der drohenden Pleite. Noch etwas präziser formuliert: es geht um Arme, also einerseits um
schadstoffarme Autos und andererseits um die Arme, unter die unser Erzengel Gabriel die armen Hersteller greifen will. Ganz wunderbar, so wollen wir's doch haben. Bravo Sigmar!...  |
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Mehr Zeit zum wundern Gedanken zur ARD-Themenwoche "Mehr Zeit zu leben" veröffentlicht am 25. April 2008
mehr_zeit.pdf 13 KB, 2 Druckseiten
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Gestern Abend, liebe Glossenleser, hatte ich tatsächlich noch ein wenig Zeit übrig, die ich tagsüber nicht schon
einfach so mit leben und Terminen vertändelt hatte. Und weil ich gar nicht recht wußte, was ich mit dieser unvertändelten Zeit anfangen sollte, habe ich aus lauter Langeweile und gegebenem Anlaß diese
Glosse geschrieben, denn wie das Leben im Alter aussehen wird, darüber haben wir uns ja alle schon mal heftig Gedanken gemacht, nicht wahr? Je älter desto heftiger. Nun muß man natürlich sagen, daß die Erkenntnis des allmählichen Alterns sehr überraschend über uns,
unsere Politiker und die Medien hereingebrochen ist. Damit konnte ja nun wirklich niemand rechnen, daß Menschen älter werden (was übrigens bei jungen Kaninchen ähnlich ist, aber das nur am Rande bemerkt)
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Die finale Integration es wird höchste Zeit, daß wir uns dem Islam anschließen veröffentlicht am 14. März 2008
integration.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Ja, liebe Glossenleser, Hurra, Hurra und nochmals Hurra! So muß es sein! So woll'n wir's haben! Es reicht ja nun
wirklich nicht mehr aus, nur christlich-abendländische Werte im Jungvolk zu verbreiten, nein, der Islam muß es auch noch sein! Und nicht etwa die Kirchen und Moscheen sind zuständig, nein, die Schule
ist der weit bessere Ort dafür, denn schließlich ist es ihre Aufgabe, Wissen, Fakten und Tatsachen zu vermitteln! Und was ist noch sicherer, noch präziser, noch wissenschaftlich fundierter als die
Religion? Und ganz besonders der Islam? Na? Nix, genau!... 
Diese Glosse ist auch in der Rubrik RELIGION zu finden. |
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Glossen aus |
dem Jahr 2007 |
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Berliner (Ge-) Rede unser Bundespräsident hat sich über die Globalisierung geäußert
veröffentlicht am 08. Oktober 2007
berliner_gerede.pdf
22 KB, 5 Druckseiten
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Au weia, au weia! Da hat er sich aber mal wieder was zusammengeschwatzt unser Bundespräsident Dings... wie
heißt er noch? ...nicht Kohl, das ist klar, der ist ja mittlerweile glücklicherweise einigermaßen weg vom Fenster. Nein, ich meine den Komparativ, genau, Köhler. Seine letzte sogenannte Berliner Rede hat
er jedenfalls am 1. Oktober 2007 mutig unter's Volk salbadert, und ich weiß jetzt gar nicht, liebe Glossenleser, ob Sie sie gehört haben, diese Rede. Falls nicht, haben Sie nichts verpaßt, und falls doch,
eigentlich auch nicht... 
Aus naheliegenden Gründen mußte ich den Redetext unseres Bundespräsidenten um sehr
viele schwerwiegende, ja man kann fast sagen gewichtige Wörter, Worte und Sätze auf das Wesentliche kürzen. Die in meiner Glosse zitierten Passagen sind allerdings
unverändert übernommen. Falls es denn wirklich jemanden interessieren sollte: der vollständige Text findet sich bei www.bundespraesident.de. |
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Der bayerische Zerstoiber Ein Nachruf (einem scheidenden Ministerpräsidenten hinterhergerufen) veröffentlicht am 28. September 2007
zerstoiber.pdf 13 KB, 2 Druckseiten
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Ja, liebe Glossenleser, nun ist es ja wohl amtlich: ein großer Staatsmann tritt ab von der Bühne des bayerischen
Weltgeschehens. Ein Mann, um nicht zu sagen: Mannsbild, dessen Wirken und Walten zwar meist innerhalb, aber doch auch gelegentlich weit über die Grenzen seines bajuwarischen Landes hinaus waltete und
wirkte. Genau, ich meine Edmund Stoiber, der dessenungeachtet leider niemals meinen AmO-Preis (Arsch mit Ohren) erhalten hat, den ich bekanntermaßen in unregelmäßigen Abständen ohne Ansehen von
Rasse, Geschlecht, Parteizugehörigkeit, Nationalität und Religion an Politiker verleihe, die sich durch extrem kurzdenkerischen oder ganz besonders allgemeingefährlichen Schwachsinn hervorgetan haben... 
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Edmund Stoiber wurde im September 2007 mit meinem AmO Wanderpreis (h.c.)
ausgezeichnet (die anderen bisherigen Preisträger finden Sie
HIER) |
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Die Antiterrorflugzeugabschußlösung oder: Es saugt und bläst der Heinzelmann... meine allerneueste Erfindung zur Revolutionierung des globalen Terrorwesens
veröffentlicht am 18. September 2007
antiterror_flugzeug.pdf
13 KB, 2 Druckseiten
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Heute, liebe Glossenleser, muß ich Ihnen unbedingt meine allerneueste Erfindung vorstellen, eine Erfindung,
die das gesamte globale Terrorwesen, oder genauer: die Bekämpfung desselben, revolutionieren wird. Ich meine, diese Idee unseres glorreichen Verteidigungsministers Franz Josef Jung, zivile Flugzeuge
im Bedarfsfall abschießen zu lassen, ist zwar einerseits ganz toll, aber andererseits auch wieder nicht gar so neu, wie er uns Volksgenossen
glauben machen will. Im Gegenteil, der Jung plappert doch eigentlich nur das nach, was unser schlauer Oberterroristenjäger und paranoider Wirrkopf Schäuble ihm vor einiger Zeit bereits ausgiebig vorgekaut
hat. In der Tat, das hatten wir schon mal, denn keine noch so idiotische Antiterror-Idee, auf die unser Schäuble noch nicht gekommen wäre... 
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Franz Josef Jung wurde im September 2007 mit meinem AmO Wanderpreis
ausgezeichnet (die anderen bisherigen Preisträger finden Sie
HIER) |
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Die physikalische Lösung des Radikalenproblems man sollte viel mehr Waffen in die Krisengebiete dieser Welt liefern
veröffentlicht am 29. August 2007
gewehrkugeln.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Sicherlich, liebe Glossenleser, haben Sie das des öfteren schon mal in den Fernsehnachrichten gesehen. Ich
meine diese immer wieder gern gezeigten und effektvollen Bilder von demonstrierenden Palästinensern im Nahen Osten, die ihre Waffen in die Luft abfeuern. Und das sind ja nicht die einzigen total beknackten
Idioten, die sowas machen. Man kennt solcherlei seltsames Gebaren auch aus südamerikanischen Bananenrepubliken, aus Südostasien und natürlich aus anderen obskuren Gegenden auf unserem Planeten,
wo diese schöne Sitte oft und gern praktiziert wird. Was diese strohdummen Radikalinskis letztlich damit bezwecken, ist mir allerdings schleierhaft. Was wollen die mir damit sagen? Oder wollen
die mir vielleicht gar nichts sagen? Und im Übrigen, selbst wenn die mir etwas sagen wollen, mich interessiert's nicht wirklich, dieses grenzdebile Imponiergehabe. Aber sowas von nicht, das können sich
diese Schleiereulen gar nicht vorstellen (falls die sich überhaupt irgend etwas vorstellen können, was ich stark bezweifle)...  |
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Der Stillstand des geflügelten Rades warum ich mit den streikenden Lokführern und Zugbegleitern sympathisiere
veröffentlicht am 20. Juli 2007
lokfuehrer_streik.pdf
14 KB, 3 Druckseiten
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Es gibt, liebe Glossenleser, doch hin und wieder mal wirklich erfreuliche Meldungen! So wie diese zum Beispiel.
Jetzt kommt möglicherweise große Verwunderung auf bei jedem von Ihnen, der weiß, daß ich im täglichen Leben ein überzeugter Bahnfahrer bin (daß ich natürlich auch eine BahnCard 50 - sogar mit
bahn.comfort Status für Vielreiser - besitze, erwähne ich hier jetzt gar nicht mal extra). Ich hab's zwar noch nie genau ausgerechnet, aber
ich schätze mal, daß ich jährlich im Durchschnitt etwa 20.000 Meilen unter den Meeren... nein, Unsinn, sollte ein Scherz sein, ich meine natürlich 20.000 Kilometer bequem in einem Zugabteil sitzend
zurücklege. Zwar nicht als Berufspendler, aber einfach so, weil ich es hasse, Stunden über Stunden am Steuer eines Autos zu sitzen und statt kluge Bücher zu lesen diese meine wertvolle Zeit damit zu
vergeuden, auf die Fehler der anderen Idioten im Straßenverkehr aufzupassen...  |
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Wir doofen Alten die Bundesfamilienministerin versucht mal wieder, uns Senioren für dumm zu verkaufen
veröffentlicht am 19. Juli 2007
doofe_alte.pdf 13 KB, 2 Druckseiten
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Ogottogottogott, liebe Glossenleser, was ist denn jetzt das? Unsere Ministerin für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend hat wieder einmal fürchterlich zugeschlagen. Schon bemerkenswert, wofür die auch alles zuständig ist! Aber offenbar ist sie als Blondine - was ich persönlich schon lange vermutet habe - mit
vier Verantwortungsbereichen tatsächlich ein wenig überfordert und weiß deshalb selber gar nicht mehr recht, wo's lang geht. Eben noch hat sie mir das Kindermachen befohlen, weil mein geliebtes Vaterland
angeblich sonst völlig ausstirbt, und jetzt entdeckt sie plötzlich, daß ich zwar ein älterer Mensch, aber dennoch aktiv und konsumfreudig bin. Wahnsinn! Und darüber hinaus stelle ich - wenn man meine
schäubleunterstellten Terrorambitionen jetzt mal außer acht läßt - nicht nur keine Bedrohung für mein geliebtes Vaterland dar (was mich dann doch irgendwie beruhigt), sondern ich bin neuerdings sogar ein
bedeutender Wirtschaftsfaktor. Genau. Und, das darf man natürlich nicht vergessen, dazu noch einer mit großem Wachstumspotenzial...  |
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Atomkraft? Todsicher! die Wahrheit über die Kernenergie nebst einem praktikablen Lösungsvorschlag
veröffentlicht am 11. Juli 2007
atomkraft.pdf 12 KB, 2 Druckseiten
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Wissen Sie, worauf man sich felsenfest verlassen kann, liebe Glossenleser? Nein, ich meine diesmal nicht die
Ignoranz meiner Mitmenschen (obwohl das natürlich auch stimmt). Ich meine das Gedächtnis des Volkes. Also nicht das gute, sondern das schlechte. Wäre es nicht so, dann würde sich doch sicher jedermann
noch an ein kleines und - im wahrsten Sinne des Wortes - gottverlassenes Dörfchen in der Ukraine namens Tschernobyl erinnern. Dämmert's? Genau, da war doch mal was... irgendwas ist da
vor 21 Jahren ziemlich schief gelaufen. Mit einem Kraftwerk, einem Atomkraftwerk, genauer gesagt, das sich damals selbständig, vollautomatisch, ziemlich abrupt und endgültig vom ukrainischen
Stromnetz abgehängt hat...
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Neues vom Terrorminister der allerneueste Schäubleterror veröffentlicht am 9. Juli 2007
terrorminister.pdf
12 KB, 2 Druckseiten
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Jetzt dreht er wohl vollends durch, unser sogenannter Innenminister Schäuble. Ich fasse es nicht! Sagen Sie
doch selber, liebe Glossenleser, tickt der noch ganz richtig? Wohl kaum. So ein paranoides A...loch - tut mir leid, aber ein passenderer Ausdruck ist mir spontan und auf die der Aktualität des Themas
angemessenen Schnelle nicht eingefallen - gehört doch nicht in die Politik, sondern in die geschlossene Abteilung einer Klapsmühle!
Wenn es seine Chefin, unsere hochverehrte Frau Bundeskanzlerin, die - wie man allenthalben hören und lesen darf - "ihre Sache doch eigentlich recht gut macht", schon nicht tut, wer haut diesem
Paranoiker endlich mal herzhaft eins aufs Maul, auf daß er selbiges künftig nicht mehr in aller Öffentlichkeit so weit aufreißen kann?...  |
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Wir dicken Deutschen uns' Ulla Schmidt und Seehofers Horst haben sich wieder mal was Tolles einfallen lassen
veröffentlicht am 23. April 2007
dicke_deutsche.pdf
15 KB, 3 Druckseiten
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Jawoll! So ist es richtig! Immer feste druff! Erst die Raucher, dann die Säufer, jetzt die Dicken, demnächst die
Brillenträger! Unsere Regierung macht ihrem Namen wirklich alle Ehre, das finden Sie doch auch, liebe Glossenleser, oder etwa nicht? Denn sie regiert nicht nur einigermaßen konzeptlos und inkonsequent in der
Weltgeschichte rum, sondern neuerdings gerne auch immer tiefer in unsere Privatsphäre, ach, was sag' ich denn da, in unsere Intimbereiche hinein. Was soll die auch anderes machen, unsere
Regierung? Außerhalb des Intimen läuft ja sonst alles scheinbar ganz prima, weil andere Regierungen halt ähnlich veranlagt sind und da fällt sowas kaum auf. Jetzt sind wir also neuerdings alle zu fett, wunderbar! Jedenfalls die vielen Millionen meiner Landsleute, die nicht unbedingt Topmodell werden wollen...  |
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Sein und haben über die ARD-Kampagne Kinder sind Zukunft und den Unterschied zwischen 'sein' und 'haben' veröffentlicht am 23. April 2007
sein_und_haben.pdf
9 KB, 1 Druckseite
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Ja, liebe Glossenleser, wir haben's tatsächlich geschafft. Dem Himmel und sämtlichen Intendanten sei Dank! Die ARD-Themenwoche
Kinder sind Zukunft ist vorbei und ich habe vielleicht nicht mal besonders großen Schaden an Leib und Seele genommen, aber wer vermag das jetzt, so kurz danach, schon genau zu sagen?
Schließlich war das dazugehörige Logo rechts oder links oben auf dem Fernsehschirm ja nicht nur im Ersten, sondern auch in allen dritten Programmen selbst beim besten Willen leider nicht zu übersehen.
Und vermutlich hat es sich deshalb auch fest in die Netzhäute der Zuschauer eingebrannt. Wer weiß? Bei den Unterschichtenfernsehglotzern natürlich nicht, ist klar, die haben das
vermutlich nicht einmal bemerkt, das mit den Kindern und der Zukunft, und denen ist's vermutlich auch egal, weil deren Zukunft ja fest auf den Schultern von noch nicht gefundenen Superstars und
dringend benötigten Topmodels ruht...  |
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Computer-Zugriff das Kooperationsangebot eines aufrechten Patrioten an seine Sicherheitsorgane (mein Schreiben an den Verfassungsschutz, den BND, das BKA und den MAD) veröffentlicht am 12. April 2007
computer-zugriff.pdf
13 KB, 2 Druckseiten
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Sehr geehrte Damen und Herren unserer deutschen Sicherheitsdienste, wie Ihnen sicherlich aus zahlreichen
Veröffentlichungen in Presse, Rundfunk und Fernsehen bekannt ist, hat das Bundesinnenministerium endlich eine im Hinblick auf die höchst unsichere Lage meines geliebten Vaterlandes dringend
notwendige und längst überfällige Grundgesetzänderung geplant, nach der es Ihnen demnächst ganz legal u. a. möglich sein wird, private Computer auf Dateien zweifelhaften, genauer gesagt:
unzweifelhaft terroristischen oder gar staatsfeindlichen Inhaltes zu überprüfen. Und zwar heimlich, ohne das Wissen oder gar die Einwilligung des jeweiligen Computerbesitzers. Das finde ich persönlich
im Dienste der Volkssicherheit nicht nur Klasse, sondern dürfte bei den heutigen technischen Möglichkeiten, über die Sie ja hoffentlich mittlerweile auch schon verfügen, sicherlich kein allzu großes Problem
für Sie und Ihre Spezialisten darstellen...  |
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Frauenkarrieren und Karrierefrauen männliche Überlegungen am Frauentag, oder: 750.000 Krippenplätze, wozu?
veröffentlicht am 14. März 2007
frauenkarriere.pdf
12 KB, 2 Druckseiten
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Ich persönlich, liebe Glossenleser, weiß jetzt gar nicht, ob Sie sich noch genauso gut daran erinnern können
wie ich, aber früher starben die Menschen früher. Und nicht nur die Menschen, sondern auch die Frauen - Moment, also nicht, daß Sie mich da jetzt mißverstehen, was ich sagen will, ist, daß auch die
Frauen früher durch ihr früheres Ableben viel weniger Zeit hatten, Kinder zu kriegen. Heutzutage ist das natürlich total anders. Man wird
einfach neuerdings gerne älter als früher. Auch die Frauen, ganz klar. Gut, ok, Frauen zwar weniger älter als wir Männer - halt, nein, das ist
ja schon wieder mißverständlich, was schreibe ich mir da bloß für ein Zeugs zusammen? Also, Frauen werden zwar ab einem gewissen Zeitpunkt offiziell nicht mehr wesentlich älter (dieser Zeitpunkt liegt
irgendwo bei Erreichung des dreißigsten Lebensjahres, wenn ich mich nicht irre), aber sie leben trotzdem länger. Länger als früher auf jeden
Fall. Und statistisch durchschnittlich länger als wir Männer sowieso - so, jetzt hab' ich's...  |
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Heil Europa oder: Plauderei über ein höchst unerfreuliches Thema
die Rechten sitzen im Europaparlament veröffentlicht am 22. Januar 2007
killerspiele.pdf 13 KB, 2 Druckseiten
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Hatte ich nicht, liebe Glossenleser, kürzlich erst noch meiner Befürchtung Ausdruck verliehen, daß unsere beiden
neuen EU-Partner Rumänien und Bulgarien möglicherweise noch die eine oder andere Überraschung für uns im Ärmel haben? Und? Wieder einmal habe ich als Ihr KvD (Klugscheißer vom Dienst) recht behalten.
Was die Franzosen, Belgier, Italiener, Briten und Ösis alleine nicht geschafft haben, zusammen mit unseren neuen Transsilvanern geht's auf einmal. Ab sofort herrscht also ganz offiziell Identität, Tradition
und natürlich Souveränität im Elsaß und auch anderswo in Europa. Jetzt haben wir sie endlich wieder, die drei grandiosen Tugenden, die wir dreizehn Jahre lang so schmerzlich vermissen mußten. Einfach
schön, wie man goebbelsartig mit den richtigen Worten seine wahre Gesinnung verschleiern kann. Identität, Tradition und Souveränität spricht sich zwar ein bißchen holperig, ist aber, so vermute ich,
inhaltlich mindestens fast ungefähr beinahe ähnlich nachhaltig wirksam wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Ich bin richtig ein wenig begeistert...  |
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Killer-Spiele
zum Verkaufsverbot von Killer-Spielen sowie ein Vorschlag gegen das allgemeine Aussterben in Deutschland veröffentlicht am 17. Januar 2007
killerspiele.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Wissen Sie eigentlich, liebe Glossenleser, worüber ich mich freue? Natürlich wissen Sie's nicht, woher
sollten Sie's auch wissen, deshalb sag' ich's Ihnen: ich freue mich über das kurz bevorstehende endgültige Verkaufsverbot von Computer-Killer-Spielen. Jawohl. Das heißt, nicht nur das Verbot selber
wird mir ein Quell der Freude sein, sondern viel mehr die Konsequenz daraus, an der nicht nur unsere Justizministerin Brigitte Zypris, sondern nachfolgend vor allem unsere besonders von mir persönlich
hochverehrte Familienministerin Dr. Ursula von der Leyen beteiligt sein wird...  |
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Frei zum Abschuß ein paranoider Innenminister schlägt wieder zu veröffentlicht am 5. Januar 2007
frei_zum_abschuss.pdf
12 KB, 2 Druckseiten
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Also ehrlich, Schäuble, wenn ich dir nicht schon letztes Jahr meinen "Arsch mit Ohren" Wanderpreis verliehen
hätte, spätestens jetzt wärst du reif dafür! Du erinnerst dich doch sicher noch an meine Glosse vom 11. Februar 2006 anläßlich des seinerzeit bevorstehenden Fußballspektakels, als du die bei uns
Freunden zu Gast seiende Welt mit unserer Bundeswehr begrüßen wolltest, oder? Damals wolltest du doch in deinem paranoiden Sicherheitswahn die ehrbaren deutschen Grenadiere auf allen
Stadiondächern postieren und vorher kurzerhand und zackzack in "Bundespolizisten" umbenennen, weil in unserem Grundgesetz ein Wehrmachtseinsatz im Landesinneren dummerweise nicht vorgesehen
ist. Hat zwar nicht ganz geklappt und war auch gar nicht nötig, aber, wahrlich, wahrlich, du bist schon ein ganz schön Ausgefuchster, Schäuble...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 2006 |
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Bevölkerungsschutz oder: Hilfe, wer schützt eigentlich mich? mal wieder das alte Thema Nichtraucherschutz veröffentlicht am 14. Dezember 2006
bevoelkerungsschutz.pdf
15 KB, 3 Druckseiten
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Unsere Bundesregierung finde ich gut, liebe Glossen-Leser, das muß ich schon sagen. Um was die sich alles
Gedanken macht. Und vor allen Dingen: welche Gedanken. Schon echt supi! Diesmal geht's also um Eckpunkte und wirksame Maßnahmen. Und beides wieder im Zusammenhang mit dem Rauchen.
Donnerlüttchen, das ist aber auch mal ein ergiebiges Thema! Nahezu unerschöpflich nicht nur für Gesundheitsministerinnen, sondern ganz besonders für einen pfeiferauchenden Glossenschreiber... 
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Beim Lesen dieser Glosse darf selbstverständlich geraucht werden! |
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Der ziemlich schiefe Turm von PISA wer hat die beste Risikogruppe? veröffentlicht am 14. November 2006
pisa.pdf 10 KB, 2 Druckseiten
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Ogottogott, liebe Glossen-Leser, was hat die Menschheit für Probleme! Es hat offenbar noch nicht gereicht, daß uns seinerzeit die
Organisation for Economic Cooperation and Development mit ihrer grandiosen PISA-Studie endlich mal bewiesen hat, daß einige Schüler dieser Welt tatsächlich etwas weniger blöd sind als andere.
Nein, jetzt werden wir demnächst auch noch zur Kenntnis nehmen dürfen (haben die wirklich keine anderen Sorgen?), daß Risikogruppe nicht gleich Risikogruppe ist. Ganz toll! Dann werden wir endlich in
einer mehrtausendseitigen Studie schwarz auf weiß lesen können, daß es Leute gibt, die zwar zu dusselig sind, selbst eine Bild-Überschrift zu verstehen, aber zum Ausgleich ein Jahresabonnement für die
neuesten Handy-Klingeltöne abgeschlossen haben. Oder einige Leute, denen es zumindest ein wenig peinlich ist, daß sie nicht auf Anhieb sagen können, für welchen Fußballverein Händel, Einstein und Schiller
spielen...  |
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Prima Klima
die Wahrheit zum Klimagipfel in Nairobi
veröffentlicht am 10. November 2006
prima_klima.pdf 15 KB, 3 Druckseiten
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Ein Klimawandel sei nicht wirklich sinnvoll und erstrebenswert, liebe Glossen-Leser, so hört man es doch
allenthalben seit Kyoto. Und dieser Tage schallt es gerade wieder genauso dumm daher vom Klimagipfel aus Nairobi. Der beträfe uns alle. Irgendwie jedenfalls. Und der käme daher, daß wir angeblich
zuviel Kohlendioxid ausstoßen. Ja sind diese grünen Umweltheinis und die realitätsfernen Wissenschaftler denn alle bescheuert? Die haben doch keine Ahnung! Immer diese Panikmache, immer dieses
entsetzliche Negativsehen, immer diese unqualifizierte Schwarzmalerei. Typisch! Damit wollen uns letztlich doch nur die Hersteller von Umwelttechnologie und Sonnenkollektoren ihre sonst
überflüssigen Produkte andrehen. Oder man will uns die geliebten Autos verbieten oder - noch schlimmer - das Rülpsen. So weit kommt's noch...  |
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Juristischer Fundamentalismus ein Urteil, bei dem sogar unsere Justizministerin aufgewacht ist veröffentlicht am 4. Oktober 2006
nazisymbole.pdf 8 KB, 1 Druckseite
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Nee, ist schon klar, liebe Glossen-Leser, das wissen wir ja wohl alle: Gesetze und Urteile haben mit
Gerechtigkeit nicht viel zu tun. Und mit dem vielzitierten gesunden Menschenverstand oder dem natürlichen Rechtsempfinden der kleinen Leute schon mal überhaupt nichts. Kann auch gar nicht anders sein,
denn es sind ja in jedem Falle irgendwelche Juristen beteiligt. Worum geht's? Das Stuttgarter Landgericht hat einen Händler zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt. Nun, das ist ja an sich nichts
besonderes, sowas kommt alle Tage vor, zumal wenn man das englische Wort für 'Händler' verwendet, aber in diesem Fall hat es letzten Freitag einen jungen Mann erwischt, weil er Anti-Nazi-Symbole
- unter anderem T-Shirts mit durchgestrichenen Hakenkreuzen - vertrieben hatte...  |
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Mut zum Wandel (meine Gesundheitsreform) oder: warum man sich beizeiten ein Rotkehlchen fangen sollte eine wirklich finanzierbare Reform veröffentlicht am 15. September 2006
gesundheitsreform.pdf
25 KB, 4 Druckseiten
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Eigentlich haben Sie's jetzt nun wirklich schon oft genug in der Tagesschau und in den Nachrichten gehört, liebe
Glossen-Leser, trotzdem geht's hier diesmal um die Gesundheitsreform, an der unsere Kasperleregierung seit einiger Zeit unter anderem ebenso so fieberhaft wie erfolglos herumdoktort. Allen
voran die rheinländische Frohnatur mit der einprägsamen Näselstimme, uns' Ulla Schmidt, dicht gefolgt und verbalpsychologisch unterstützt von ihrer Chefin, die sich ja bekanntlich gerne in jeden
Kleinmist einmischt und deshalb die für das Wohlergehen ihres Volkes wirklich wichtigen Angelegenheiten aus Zeitmangel leider oft liegenlassen muß. Aber das ist ein anderes Thema...  |
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Rail Marshals
wir sollten endlich was für die Sicherheit im gesamten öffentlichen Verkehr tun veröffentlicht am 23. August 2006
rail_marshals.pdf
12 KB, 2 Druckseiten
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Ja, fasse ich das noch, liebe Glossen-Leser? Nein, ich glaube nicht, dazu scheint das Volumen meines
Gehirns irgendwie nicht ausreichend groß... halt, nein, ich sollte lieber sagen: nicht klein genug zu sein. Aber zu groß oder zu klein, warum auch? Es genügt ja, wenn die Fachleute speziell in unseren sich
christlich nennenden Parteien nicht nur genau Bescheid wissen, sondern am besten gleich für uns Bürger mitdenken, dafür werden sie ja schließlich auch angemessen bezahlt...  |
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Der Überfluß an Kindermangel in
Deutschland werden zu wenig Kinder geboren, meint Dr. Ursula von der Leyen (u. a.) veröffentlicht am 22. Mai 2006
kindermangel.pdf 17 KB, 3 Druckseiten
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Sagen Sie mal, es müßte Ihnen doch eigentlich ähnlich gehen wie mir, oder bin ich, wie so oft, mal wieder der
einzige Mensch in meinem geliebten Vaterlande, der sich Sorgen um unser aller Zukunft macht? Das kann doch nicht sein. Ich meine ja nicht die allgemeine Depression oder die Kaufunlust im Lande. Auch
nicht die Niveaulosigkeit privater Fernsehunterhaltung oder das teilweise doch recht flegelhafte Benehmen unserer rechtsradikalen Jugendlichen andersfarbigen Mitbürgern gegenüber. Oder die ums
Verrecken nicht sinken wollenden Arbeitslosenzahlen oder die wachsende Ungerechtigkeit zwischen reichen Sportlern und armen Assistenzärzten. Nein, die Wirklichkeit ist ja noch viel, viel schlimmer
und jede Art von Angst und Sorge höchst angebracht, denn wir Deutschen stehen seit kurzem auf der Roten Liste der 16.000 gefährdeten Arten, alphabetisch betrachtet also irgendwo zwischen dem
Derbhäutigen Weidenrüssler und dem Dichtbehaarten Blattschaber... 
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Ursula von der Leyen wurde im November 2006 mit meinem AmO Wanderpreis
ausgezeichnet (die anderen bisherigen Preisträger finden Sie
HIER) |
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Wir armen Reichen
die Reichensteuer kommt veröffentlicht am 11. Mai 2006
reichensteuer.pdf
10 KB, 2 Druckseiten
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Ehrlich, das ist schon eine echte Sauerei, liebe Glossen-Leser! Jawohl! Anders kann ich's gar nicht nennen
und mich schon mal überhaupt nicht wieder beruhigen. Da schreibe ich nun eine wunderschöne Glosse nach der anderen und jede einzelne ist
wahrlich eine Perle deutscher Kleinprosakunst, wie Sie mir sicher gerne bestätigen werden. Daher habe ich mich - was Sie vermutlich bis heute gar nicht wußten - auch vollkommen zu recht in der Vergangenheit
dumm und dämlich damit verdient und bin nach dem Betrachten meiner Kontoauszüge oft vor Lachen kaum noch zum Schlafen gekommen. Doch nun dies: die Reichensteuer kommt...  |
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Wer die Qual hat... ein paar Gedanken zu den drei Landdtagswahlen im März 2006
veröffentlicht am 27. März 2006
landtagswahlen2006.pdf
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Meinen ganz herzlichen Glückwunsch an all die strahlenden Sieger in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz
und Sachsen-Anhalt. Das haben die Beteiligten und Betroffenen ja wirklich mal wieder toll hingekriegt! Jeder hat mehr oder weniger gewonnen, kaum einer hat verloren, die Wahlziele wurden von jedem
voll (oder wenigstens halbvoll) erreicht und somit kann jetzt für die nächsten Jahre Friede und Freude herrschen, wobei wir den Eierkuchen natürlich nicht vergessen dürfen - nein, damit meine ich nicht Kurt
Beck... also, ich muß doch sehr bitten, liebe Glossen-Leser! Jetzt müssen wir nur noch abwarten, welch wunderbar komplexe
Regierungskonstellationen die Geschicke der drei bewählten Bundesländer demnächst lenken werden...  |
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Vorsicht, Seuchengefahr! oder: vor Vögeln wird gewarnt (besonders vor schrägen) die Grippe hat nicht nur die Vögel erfaßt... veröffentlicht am 1. März 2006
seuchengefahr.pdf
10 KB, 1 Druckseite
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Sicher haben Sie es auch schon bemerkt, liebe Glossen-Leser, daß unser geliebtes Vaterland von einer
gefährlichen Seuche bedroht wird, oder bin ich tatsächlich mal wieder der Einzige? Nein, das kann doch nicht sein. Es handelt sich schließlich um eine höchst ansteckende Krankheit, die sich in den letzten
Wochen blitzschnell ausgebreitet und bereits einige Teile der Bevölkerung infiziert hat. Allerdings ist diese Seuche, wie aus den wie
immer gut unterrichteten Kreisen (in diesem Fall vertreten durch mich) verlautet, für die meisten normalen Menschen einigermaßen harmlos. Gefährdet sind also nicht Sie persönlich oder die anderen halbwegs
mitdenkenden Jederfrauen und Jedermänner...  |
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Die innere Sicherheit Schäuble und die Bundeswehr - mein Ratschlag zur Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit während der Fußball-WM 2006 veröffentlicht am 11. Februar 2006 - diese Glosse hätte auch in die Rubrik SPORT UND SPIEL gepaßt
innere_sicherheit.pdf
14 KB, 2 Druckseiten
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Jau, Schäuble, da haben wir's. Darauf habe ich doch nur gewartet! Du mußt nicht denken, daß du, bloß weil du im
Rollstuhl sitzt, Narrenfreiheit genießt und dir alles erlauben kannst. Und schon mal gar nicht als Innenminister. Und erst recht nicht mir gegenüber. Gut, ich gebe ja zu, daß ich persönlich dich letzten
September nicht gewählt habe, aber deshalb darf ich doch wohl sagen, daß es mir die Nackenhaare sträubt, wenn ich daran denke, wie du überhaupt zu diesem Posten gekommen bist. Und ich erkläre auch noch bereitwillig, daß mir die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft herzlich egal ist. Aber so was von egal, das kann selbst ich nicht in
Worte fassen, deswegen bediene ich mich der landläufigen Floskel, daß sie mir glatt am Arsch vorbei geht. Nun gut, Schäuble, dafür kannst du ja ausnahmsweise mal nichts. Diesen, wie sagt man,
Mega-Event hat mir ja der Franz Dingsbums, dieser sogenannte "Kaiser" eingebrockt... 
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Wolfgang Schäuble wurde im November 2006 mit meinem AmO Wanderpreis
ausgezeichnet (die anderen bisherigen Preisträger finden Sie
HIER) |
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Mein Problem - ein patriotischer Hilferuf aus der Provinz die mangelnde Binnennachfrage ist die Ursache unserer Misere
veröffentlicht am 7. Februar 2006
mein_problem.pdf 11 KB, 2 Druckseiten
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Ach herrje, was mach' ich bloß, was mach' ich bloß? Ganz ehrlich, liebe Leser, ich habe da ein echtes Problem
und kann's alleine nicht lösen! Denn wie ich neulich zufällig gehört habe, geht es meinem Vaterland gar nicht gut. Überhaupt nicht gut. Konkurse und Insolvenzen wo man nur hinschaut, steigende
Gaspreise und fallender Wohlstand allüberall. Und dazu noch fünf Millionen Arbeitslose. Entsetzlich! Wo soll das nur hinführen? Schließlich wird's - wie mich die die jüngere Geschichte meines Volkes
gelehrt hat und vielleicht erinnern Sie sich ja auch noch - bei sechs Millionen Unwerktätigen in Deutschland richtig gefährlich, denn dann greifen meine Landsleute regierungsmäßig ja gerne schon mal auf
Österreicher zurück. Und wo das dann schließlich endet, wissen wir ja alle. Doch weil das außer mir wohl keiner in dieser Deutlichkeit zu
sehen scheint, muß ich jetzt unbedingt aktiv werden. Und zwar schnell. Aber wie? Vielleicht können Sie mir ja einen Tipp geben...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 2005 |
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Auf nach Florida! wie ich ganz legal eines der großen Probleme unserer Zeit lösen werde
veröffentlicht am 1. Oktober 2005
florida.pdf 12 KB, 2 Druckseiten
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Ja, Leute, ist das nicht - wie heißt es doch so schön bei Mary Poppins - superkalifragilistischexpealigorisch? Ich
meine, daß amerikanische Gehirne in so mancher Hinsicht überaus merkwürdig ticken, hat ja außer Angie Merkel mittlerweile wohl jeder begriffen, der schon mal aus Versehen einen Film mit John Wayne
oder Charlton Heston gesehen hat oder während des allabendlichen Rumzappens zufällig ein paar Minuten lang bei CNN hängen geblieben ist. Deshalb brauche ich diese höchst seltsamen transatlantischen
Denkstrukturen hier im Einzelnen nicht weiter auszuwalzen, obgleich sie mich immer wieder aufs Neue in Erstaunen versetzen und mir manchmal sogar als Glossenvorlage dienen. Und so darf das, was laut
obiger Pressemeldung dort drüben bei unseren ehemaligen Rettern und Wohltätern seit Samstag, den 1. Oktober 2005 als Gesetz in Kraft ist, meinerseits wahrlich nicht unkommentiert bleiben...  |
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Der wilde, wilde Westen ketzerische Gedanken zu Wirbelsturm Katrina und den Folgen in New Orleans
veröffentlicht am 4. September 2005
wildwest.pdf 12 KB, 2 Druckseiten
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Ich kenne ich eine Menge wirklich netter Amerikaner, richtige Menschen wie du und ich, die man guten
Gewissens durchaus als intelligent, gebildet und einigermaßen durchblickend bezeichnen kann - im Rahmen ihrer Möglichkeiten, versteht sich. Andererseits weiß ich aber auch, daß viele (die
meisten?) Bewohner desjenigen Landes, das der Liebe Gott sich ausdrücklich als das seine auserkoren hat (nur nebenbei bemerkt: dies allein sollte einem zu denken geben), ziemliche Arschlöcher sind,
um es mal vorsichtig auszudrücken. Deshalb betone ich gleich zu Anfang, daß ich in dieser Glosse nicht alle Amerikaner, sondern ausschließlich die letzteren meine. Da wirbelte also Katrina, ihres Zeichens ein Tornado, wie eine amoklaufende, tollgewordene polnische Putzfrau durch gleich drei amerikanische Südstaaten, daß
es, im wahrsten Sinne des Wortes, nur so krachte...  |
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Angie
manchmal geht ein Schuß auch nach hinten los - anläßlich des vorgezogenen Wahlkampfs veröffentlicht am 29. August 2005
angie.pdf 10 KB, 1 Druckseite
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Hin und wieder gibt es ja doch ein paar Dinge, die mir aufrichtige Freude bescheren. Nein, nein, das meine ich
ausnahmsweise diesmal nicht ironisch, ganz bestimmt nicht. Außerdem möchte ich durch meine Glossen nicht in den Ruf geraten, ein alter Miesepeter und Meckerbolzen zu sein, wenn ich mich nur
ständig echauffiere. Andererseits wissen Sie genauso gut wie ich, daß wir alle zusammen schon lange nicht mehr im Paradies leben dürfen, so daß meine gelegentlichen Tiraden durchaus ihre Berechtigung
haben. Den Grund für unsere unparadiesischen Zustände möchte ich jetzt allerdings nicht noch einmal darlegen müssen, Sie können ihn aber bei Bedarf im Alten Testament (Genesis 3) selber nachlesen.
Egal. Der Wahlkampf ist jedenfalls nach der offiziellen Absegnung durch das Bundesverfassungsgericht in vollem Gange. Von allen
möglichen und unmöglichen Stellen grinsen mich und andere unbescholtene Bürger derzeit mal wieder die Konterfeis unserer Politprominenz an und versprechen mir vollmundig, daß sich ab dem
19. September alles, aber auch wirklich alles zum Besseren wenden wird...  |
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Wir sind das Volk, oder? die kommentierte Köhler-Rede zu den vorgezogenen Neuwahlen im September
veröffentlicht am 22. Juli 2005
koehlerrede.pdf 19 KB, 4 Druckseiten
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Ja, da hat er nun tatsächlich eine Entscheidung getroffen, unser Herr Bundespräsident, wie heißt er noch
gleich? Ja, richtig: Horst Köhler. Und nicht nur das. Er hat sie am Abend des 21. Juli A. D. 2005 sogar mir und dem Rest des deutschen Volkes in Form einer Rede* mitgeteilt. In einer bemerkenswerten
Rede* sogar, in der er uns allen nicht nur einen Termin genannt, sondern endlich einmal ungeschminkt und schonungslos gesagt hat, was Sache ist in diesem unseren Lande. Lauter neue Erkenntnisse,
Wahr- und Weisheiten, die zu erkennen es schon einer gehörigen Portion Durchblick bedarf. Ein Durchblick jedenfalls, der einem stinknormalen Bürger (wie beispielsweise ich einer bin) und einer
stinknormalen Bürgerin (wie beispielsweise meine Frau eine ist) natürlich abgeht. Ist ja auch ganz klar, denn wenn wir alle so klug wären wie Herr Dings... äh, Köhler, dann gäbe es in unserer Republik
ja nur noch lauter Bundespräsidenten bzw. -innen...  |
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Europa ist (ver)fassungslos! anläßlich der Referenden zur Europaverfassung in Frankreich und den Niederlanden
veröffentlicht am 24. Juni 2005
europaverfassung.pdf
11 KB, 2 Druckseiten
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Ja, sagen Sie mal, hätten Sie das unseren geliebten französischen und niederländischen Miteuropäern
zugetraut? Stimmen die doch einfach so mirnixdirnix gegen unsere schöne neue Europaverfassung! Da reden sich Chirac und dieser holländische Dings... den mit dem komischen Namen, meine ich... so
ähnlich wie Wurstzipfel oder Matjesschwanz... ja, jetzt fällt's mir wieder ein, genau, Balkenende heißt der... doch, tatsächlich... tagelang den
Mund fusselig. Da bitteln und betteln die beiden wochenlang bei ihren Landsleuten um ein 'Ja' bzw. 'Oui' - und dann sowas. Ich sag's ja
immer, man sollte solch wichtige Fragen auch nicht dem Volke stellen, das bringt nichts, denn wohin ein Land geraten kann, das seine Bürger andauernd über alles Mögliche mitbestimmen läßt, sieht man
am besten an der Schweiz, nicht wahr? Die Eidgenossen wissen ja mittlerweile gar nicht mehr wohin mit ihrem Wohlstand, sie müssen sogar Gastarbeiter aus Thüringen importieren, um ihre Tunnel bohren
zu können, und das ist auf die Dauer ja auch ganz schön unangenehm...  |
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Das war ist der Gipfel! anläßlich des sogenannten Job-Gipfels am 17. März veröffentlicht am 18. März 2005
gipfel.pdf 11 KB, 2 Druckseiten
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Gott, was bin ich froh! Ehrlich, ich freue mich. Offen gestanden, hatte ich schon die ärgsten Befürchtungen. Besonders
wegen der o. a. erwähnten schier unerträglichen Spannung allenthalben seit Angela Merkel unserem Schröder-Kanzler ihren offenen Brief nach Arabien geschickt hatte. Ich meine den mit dem
Vorschlag, sich doch bei Gelegenheit mal gemütlich zusammenzusetzen und ein wenig über die Arbeitslosigkeit zu plaudern. Das heißt, eigentlich hatte ich mich schon da gefragt, warum
sie das wohl mit großem Brimborium in einem offenen Brief getan und ihn nicht einfach auf seinem Handy angerufen hat. Aber - nun ja - vielleicht hatte sie seine Nummer nicht gespeichert? Vielleicht war ihr
das Auslandsgespräch zu teuer? Ich weiß es nicht und will es deshalb auch mal nicht so eng sehen...  |
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Kampf dem Terror unser Kofi Annan weiß genau, wie's geht veröffentlicht am 11. März 2005
terrorkampf.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Au Mann, wahrlich ein richtiger Schlauberger, unser Kofi! Endlich mal einer, der nicht nur weiß, wo's
langgeht, sondern der auch weiß wie man's angeht. Ja, und der dann auch noch den Mut aufbringt, es in der Öffentlichkeit laut auszusprechen, auf daß alle Regierungs- und Sicherheitschefs dieser
unserer Erde endlich sofort die Maßnahmen ergreifen können, auf die sie selber nie gekommen wären - nicht mal nach stundenlangem Nachdenken.
Sagen Sie selbst, schon ziemlich genial, sein Fünf-Punkte-Plan zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus, oder? Da muß einer erstmal drauf kommen. Fischer und Schily haben
es jedenfalls noch nicht geschnallt, wie einfach sowas ist. Zerbrechen sie sich doch stattdessen die Köpfe, was man denn jetzt mit den eingeschleusten ukrainischen Nutten macht (ich wüßte da schon was)
oder an welchen Ecken unserer Republik Überwachungskameras installiert werden sollen...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 2004 und früher |
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Rekruten
Rekruten sind wie Diamanten, sie müssen geschliffen werden - Anmerkungen eines seit 1969 überzeugten Pazifisten
veröffentlicht am 1. Dezember 2004
rekruten.pdf 14 KB, 3 Druckseiten
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Aha, bei unserer Bundeswehr werden also Rekruten mißhandelt. So, so! Und das nicht nur in Coesfeld, Bruchsal und
in Kempten, sondern sogar in der Westfalen-Kaserne in Ahlen (Anm. d. Autors: genau dort habe ich seinerzeit 18 Monate lang gedient, jawoll). Wer von Ihnen jetzt nicht so genau weiß, wo diese Käffer
liegen... vergessen Sie's. Ich kann Ihnen aber aus eigener Erfahrung versichern, daß allein die Stationierung in speziell der letztgenannten
Garnisonsstadt ..."Stadt" - ha!... eigentlich schon Folter genug ist. Bei Coesfeld und Bruchsal (allein diese Namen!) weiß ich's leider nicht so
genau, könnte mir aber vorstellen, daß es dort ähnlich trübe ausschaut. Und Kempten liegt zwar bekanntermaßen im wunderschönen Allgäu, aber ich bitte Sie, wer wird denn schon gerne
Gebirgsjäger? Auf der Alm gibt's ja nicht mal a Sünd'. Jedenfalls bin ich persönlich gar nicht so froh, daß das jetzt tatsächlich
rausgekommen ist. Das mit den sogenannten Mißhandlungen, meine ich...  |
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Der 3. Oktober - oder: Wie man die Wirtschaft ankurbelt ein durchaus ernstgemeinter Vorschlag, um die deutsche Wirtschaft endlich wieder in Schwung zu bringen veröffentlicht am 5. November 2004
dritter_oktober.pdf
11 KB, 2 Druckseiten
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Recht haben sie, die Regierung und unser Münti! Klasse! Schließlich ist es nur dieses verdammte, von uns allen
seit langem so schmerzlich vermißte Wirtschaftswachstum, das die Probleme dieser Welt zu verantworten hat. Wüchse die Wirtschaft, senkten sich nicht nur sofort die Benzinpreise, sondern sicher auch die
Spreizfüße. Auf der Stelle gäbe es weit mehr Arbeitsplätze als -lose und auch die braunen Idioten würden sicher klang- und sanglos ohne deutschen Gruß aus den ostdeutschen Länderparlamenten
verschwinden. Als Frau könnte man endlich wieder nachts auf... Quatsch, über die Straße gehen, und schließlich bräuchte Thomas Gottschalk (-seidank) im Fernsehen keine Reklame mehr für
Gummibärchen zu machen, weil nicht nur die Europreise in der Pizzeria an der Ecke, sondern auch am Kiosk plötzlich für den kleinen Mann (und die kleine Frau natürlich auch) wieder erschwinglich würden. Ja,
ich vermute stark, daß sich sogar der internationale Terrorismus angesichts der wieder ins Unendliche wachsenden westlichen, insbesondere der deutschen Wirtschaft voller Angst und auf
Nimmerwiedersehen in irgendeine Wüste zurückzöge und uns endlich wieder ruhig schlafen ließe... 
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Diese Glosse ist auch bei POLITIK-POKER veröffentlicht. |
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Montagsdemo
ein offener Brief an drei Politiker veröffentlicht am 10. August 2004
montagsdemo.pdf 10 KB, 2 Druckseiten
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Sehr geehrter Herr Clement, hochverehrter Herr Stolpe, mein lieber Bütikofer (als Stammwähler der Grünen
darf ich mir diese vertrauliche Anrede Ihnen gegenüber wohl herausnehmen), daß Sie sich täglich in Ihrer eh schon knapp
bemessenen Regierungszeit (bitte ignorieren Sie den Doppelsinn) mit wichtigen Dingen beschäftigen, finde ich als Bürger richtig und wichtig,
deshalb bezahle ich Sie ja mit meinem bescheidenen Steuergeld nicht nur gerne und reichlich, sondern kann auch nicht umhin, Ihnen heute meinen tiefempfundenen Dank für Ihre aufopferungsvolle Tätigkeit
auszudrücken! Umso schmerzlicher muß ich andererseits immer wieder erfahren, daß Sie sich dafür gefallen lassen müssen, ständig von irgendwelchen Ignoranten und chronischen Nörglern kritisiert, ja
teilweise sogar verunglimpft zu werden...  |
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Völkerverständigung
Gedanken über die Einigkeit in der Welt 1998 - bisher unveröffentlicht
voelkerverstaendigung.pdf 11 KB, 2 Druckseiten |
Auf meinen zahlreichen Dienstreisen in (fast) alle Teile dieser Welt bin ich mit vielen Menschen der unterschiedlichsten Couleur (im
weitesten Wortsinne) zusammengekommen. Sicherlich gehörte da nicht unbedingt immer der berühmte kleine Mann auf der Straße zu (natürlich bin ich auch auf den Straßen, besser: Bürgersteigen dieser
Welt zahlreichen Menschen begegnet... Hunden, Katzen und ähnlichem Getier übrigens auch, nur das gehört jetzt wirklich nicht hierher), aber irgendwo sind ja letztlich auch meine Gesprächspartner
Jedermänner bzw. -frauen. Ich habe Schwarze, Weiße, Gelbe, Braune (jetzt spreche ich von der Hautfarbe) in allen Schattierungen
kennengelernt. Leute, die zu Allah, Jesus, Buddah, Jahwe, Harekrishna (oder wie der heißt) und meinetwegen sogar zu Hugo dem Dicken beten. Ich habe orientalische Basare und koschere
Restaurants besucht, Bier in irischen, Saft in arabischen, Eiswasser in amerikanischen und grünen Tee in japanischen Lokalen getrunken...  |
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Taxman (extrem frei nach George Harrison) warum wir alle eigentlich überhaupt kein Geld mehr haben dürften
1997 - bisher unveröffentlicht
taxman.pdf 10 KB, 2 Druckseiten
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Es verhält sich schon überaus merkwürdig mit unserem Gelde! Wir behaupten zwar am Stammtisch, im
Freundes- und Verwandtenkreis, bei jeder passenden Gelegenheit, daß wir allesamt keines hätten. Aber mal ehrlich, wir haben doch welches. Gut, vielleicht nicht im Übermaße, aber doch soviel, daß wir
uns entweder hin und wieder ein Bierchen einpfeifen oder aber unseren Kindern das Studium finanzieren können, damit sie es später mal (noch) besser haben als wir selber. Auch der jährliche
Exoten-Urlaub ist noch mit drin, und jeden zweiten Sonntag können wir uns sogar ein Stück Fleisch im Topfe gönnen, ohne daß wir uns gleich einem Kredithai mit Haut und Haaren an den feisten Hals
werfen müßten. Ja, und genau das ist ja das gerade erwähnte überaus Merkwürdige! Denn eigentlich dürfte niemand von uns auch nur einen
einzigen Cent besitzen. Wieso? Nun, ganz einfach...  |
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BOESE - eine umweltpolitische Betrachtung nur keine Angst vor der Zukunft - die Rohstoffvorräte unseres Planeten sind unerschöpflich 1997 - bisher unveröffentlicht
boese.pdf 10 KB, 2 Druckseiten
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Heutzutage weiß doch kaum noch jemand über alle Aspekte unseres täglichen Lebens und insbesondere
unserer Umwelt Bescheid. Verschmutzung unseres Lebensraumes, Verschwendung von Rohstoffen, Bedrohung durch Übermilitarisierung, Erhöhung der Bierpreise - um nur die wichtigsten Bereiche kurz
anzuschneiden - lassen den politisch interessierten Laien oft taten- und fassungslos aus seiner mittlerweile wenigstens phosphatfreien Wäsche schauen. Wer kann denn heutzutage guten Gewissens von
sich noch behaupten, die Tatsachen von den Fakten bzw. die Gegebenheiten von den Umständen richtig unterscheiden zu können? Niemand, oder genauer: keiner...  |
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Ich werde jeden Menschen, der meine Glossen ohne meine ausdrückliche Einwilligung verwendet (und womöglich sogar noch Geld
damit verdient), mit einem alten indianischen Fluch belegen, von dem er sich nicht so bald wieder erholen wird. Ich würde also an Ihrer Stelle lieber kein Risiko eingehen. |
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