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Märchen und
Mythen |
Die Glossen auf dieser Seite sind absteigend nach Datum sortiert, d. h. die letzte Glosse steht immer am Anfang. |
Das Märchen vom Ozeandampfer anläßlich des G8-Gipfeltreffens in Heiligendamm im Juni 2007
veröffentlicht am 22. Mai 2007
ozeandampfer.pdf 12 KB, 2 Druckseiten
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Heute, liebe Kinder, wird Euch der Onkel Glossenschreiber mal ein Märchen erzählen, ein spannendes
Märchen zum Weiterschlafen. Also spitzt fein Eure Öhrchen und hört gut zu: Es war einmal ein schöner großer Ozeandampfer. Mit einem
Kapitän, mit einem Steuermann, mit Offizieren, die alle schöne blaue Jacken mit goldbetreßten Ärmeln anhatten, mit Matrosen, mit Heinzi, dem Schiffsjungen, und natürlich mit ganz, ganz vielen Passagieren.
Der Ozeandampfer hatte auch einen lustigen Namen, er hieß Terra, was sich fast so wie der Name von einem kleinen Hund anhört, aber er war natürlich kein Hund, sondern ein Ozeandampfer...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 2006 |
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Die Weihraucher Christen, Juden, Moslems etc. bekommen ernsthafte Konkurrenz, oder: wie der HB-Mann der
Gesundheitsministerin ein Schnippchen schlug veröffentlicht am 22. Juni 2006
weihraucher.pdf 15 KB, 3 Druckseiten
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Und es begab sich zu jener Zeit, als ein Erlaß ausging von der Gesundheitsministerin im
Teutonenlande, daß alle Raucher schwer diskriminieret würden und sie ihrer Leidenschaft nicht mehr öffentlich frönen dürften. Weder im Wirtshaus noch in der Herberge noch im Bahnhof noch an anderen
öffentlichen Plätzen und Stätten, auf daß die Gesundheit des Volkes erhalten bliebe für alle Zeit. Deshalb ließ die Ministerin anfangs sogar schwarzumrandete Warnungen auf alle Behältnisse mit Tabakwaren
drucken, aus denen deutlich hervorging, wie gefährlich das Rauchen der nikotinhaltigen Blätter sei... 
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Beim Lesen dieser Glosse darf selbstverständlich geraucht werden! |
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Glossen aus |
dem Jahr 2004 und früher |
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Der Bibabutzemann
ist er eine Bedrohung für die zivilisierte Welt? veröffentlicht am 17. September 2004
butzemann.pdf 12 KB, 2 Druckseiten
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Es geht ein Bibabutzemann in unserem Kreis herum - widibum.
Jeder oder zumindest fast jeder kennt dieses durchaus hübsche Kinderlied, das so gerne im Vorschulalter
unter praktischer Nachahmung der besungenen Aktivitäten zu Gehör gebracht wird. Ich müßte mich schon sehr irren, wenn dem nicht so wäre. Bei mir jedenfalls war es so. Was leidergottes uns Kleinchen
damals und unseren eigenen Kleinchen oder sogar schon Kleinchenskleinchen heute verschwiegen wurde und immer noch wird, sind die ernsten Hintergründe dieser so launigen Liedfassade. Dem
will ich hier nun abhelfen und versuchen, ein wenig Licht in das mysteriöse Dunkel zu bringen, was mir gerade in dieser unserer, ach, so unsicheren Zeit angebracht zu sein scheint...  |
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Der Bradol und sein Blor ein kleines Märchen zum Einschlafen 1994/2003 - bisher unveröffentlicht
bradol.pdf 10 KB, 2 Druckseiten
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1. Was ist der Sinn des Lebens? 2. Existiert Gott? 3. Woraus besteht die Leberwurst von Aldi? Diese drei großen Fragen der Menschheit hätte ich Ihnen natürlich hier und jetzt locker
beantworten können, schließlich beschäftige ich mich den ganzen lieben langen Tag mit kaum etwas anderem, aber leider muß ich Sie enttäuschen. Bei genauer Betrachtung dieser Themen samt ihrer
Komplexität kamen nämlich gewisse Bedenken. Mir. Zuerst nur wenige, aber dann doch immer mehr und mehr. Sie krochen allesamt langsam, aber unaufhaltsam mein Rückgrat (sowas habe ich auch)
hinauf bis sie schließlich mein Gehirn (ja, auch das) erreichten und mich straks von meinem Vorhaben abzubringen versuchten. "Junge,
laß' es sein," raunten sie mir ins Ohr (von innen natürlich), und ehe ich sie zerstreuen konnte, war es schon geschehen: sie hatten mich überzeugt...  |
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Die Geschichte vom Messer, dem Daumen und dem armen Zwiebelchen
allen Zwiebeln dieser Welt in memoriam 1998 - bisher unveröffentlicht
zwiebelchen.pdf 8 KB, 1 Druckseite
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Es war einmal ein Finger, genauer gesagt: ein Daumen, dessen Besitzer jüngst beschlossen hatte, sich ein Mahl
zu bereiten. Alles war auf's Trefflichste gerichtet: der innere Schweinehund des erwähnten Daumenbesitzers lag überwunden auf dem Küchenboden (öfterenmales ficht diesen nämlich die Unlust an,
sich kochenderweise zu betätigen). Das Steak schimmerte rot und saftig, keinen Gedanken mehr provozierend an das arme Tier, das für die Fleischeslust des Menschen sein Leben gab. Der Salat war geputzt
und blinkerte und blitzte, daß es nur so eine Lust hatte, und ein unschuldiges Zwiebelchen harrte des Gehäutet- und Zerkleinertwerdens...  |
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