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Unterrubriken |
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...für die einsame Insel |
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Jazz und
Jazzverwandtes |
Die Platten auf dieser Seite sind alphabetisch nach Interpretennamen sortiert. |
Chet Baker
Let's Get Lost
© 1990 Joker Tonverlag AG, "Giants of Jazz", 53100
Mein Kommentar: Eigentlich höre ich lieber Instrumentalmusik (siehe
dazu auch meine Glosse Singe, wem Gesang gegeben) und das Instrumentale beherrscht Chet Baker ja bekanntlich mit seiner Trompete auch meisterhaft, aber auf dieser CD singt er derart
gefühlvoll, daß es selbst mir eiskalt den Rücken runterläuft. Mein Anspieltipp: My Funny Valentine.
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52 Sekunden (815 KB) |
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My Funny Valentine
(live in Tokio) |
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Clifford Brown Compact Jazz: Clifford Brown
© 1990 PolyGram Records, 842993-2 aus der Serie Compact Jazz
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Mein Kommentar:
Clifford Brown (1930 - 1956) war wohl einer der technisch wie musikalisch besten Trompeter aller Zeiten. Kaum vorzustellen, wie seine Virtuosität sich noch entwickelt hätte, wäre er nicht - schuldlos - in einem Autounfall viel zu jung ums Leben gekommen. Mein
Anspieltipp: I get a kick out of you,
aufgenommen 1954 vom Max Roach Quintett. Die vorgestellte CD ist nur noch antiquarisch erhältlich, aber der amazon-Link bringt Sie zu einer CD, auf der sich der Titel ebenfalls befindet.
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47 Sekunden (741 KB) |
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Cherokee |
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John Coltrane Giant Steps
© 1960 Atlantic Records, 7567-81337-2
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Mein Kommentar:
Schwierig, schwierig... aus meinen zahlreichen Coltrane-Platten eine einzige auszusuchen. Ich habe mich für diese entschieden. Anhören, dann wissen Sie warum. Mein Anspieltipp: der Titel-Song
Giant Steps, zupackender Hard-Bop der späten 50er Jahre, der auch heute noch müde Männer munter macht (mich zumindest).
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60 Sekunden (941 KB) |
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Naima |
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Paquito D'Rivera & Arturo Sandoval Reunion
© 1991 messidor musik GmbH, 15805-2
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Mein Kommentar:
Kubanischer Jazz vom Allerfeinsten! Wahrlich eine glückliche Wiedervereinigung der beiden Altmeister dieses Genres. Wer dabei ruhig im Sessel sitzen kann ohne wenigstens mit dem Fuß zu wippen, muß wohl taub sein oder ein eingefleischter Fan teutonischer Marschmusik. Auch hier ist der Titel-Song mein
Anspieltipp: Reunion.
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Miles Davis & Gil Evans Orchestra Sketches of Spain
© 1963 CBS Inc., 62327
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Mein Kommentar:
Kurz und bündig: diese Platte gehört so ziemlich zum besten, was je an großorchestralem Cool-Jazz produziert worden ist, und gehört auch bei eingefleischten Klassik-Freunden unbedingt in den Plattenschrank. Mein
Anspieltipp: Concierto de Aranjuez (natürlich, was sonst).
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43 Sekunden (679 KB) |
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Sketches of Spain |
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Miles Davis & Gil Evans Orchestra Porgy and Bess
© 1958 CBS Inc., 450985-2
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Mein Kommentar:
Ein Klassiker. Siehe dazu meinen Kommentar bei Sketches of Spain, der gilt auch für diese CD. Mein Anspieltipp: Bess, you is my woman now. Zum Heulen schön!
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Barbara Dennerlein Solo
© 1992 Bebap Records, 250968
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Mein Kommentar:
Deutschlands (nur Deutschlands?) beste Jazz-Organistin. Man muß gar nicht gesehen haben, wie unglaublich flink die ausgesprochen hübsche Frau (auch das noch!) mit ihrem linken Fuß über die Baßpedale ihrer Hammond B3 huscht, auch mit geschlossenen Augen sind ihre Tasten- und Pedalkünste der reinste Genuß. Ich besitze alle CDs von ihr und sogar eine echte Rarität: eine alte Audiokassette der Lufthansa, von der Barbara Dennerlein am Beginn ihrer Karriere gesponsort wurde. Mein
Anspieltipp: ihre Eigenkomposition It's me.
Und weil's so schön ist:
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Maynard Ferguson One More Trip to Birdland
© 1996 Concord Jazz, 1343-14729-2
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Mein Kommentar:
Maynard Ferguson, früher Lead-Trompeter bei Stan Kenton, gehört zu meine absoluten Favoriten, obwohl - oder besser: gerade weil - er kein Jazz-Purist ist. Da ich alle seine Platten besitze, ist es nicht einfach, nur eine davon vorzustellen. Ich habe mich für diese CD entschieden. Mein
Anspieltipp: das gute alte Birdland von Joe Zawinul. Junge, das fetzt!
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Birdland |
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Meinen Bericht über einen Abend mit Maynard Ferguson im Blue Note Jazz-Club in New York (Mai 1996) finden Sie auf dieser Webseite
...oder lesen Sie ihn gleich HIER |
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Ella Fitzgerald jazz-history: ella fitzgerald
© 197? Verve Records Inc., 2632-007 aus der Serie jazz-history
Leider nur noch antiquarisch erhältlich (Doppel-LP). |
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Mein Kommentar:
Ella - mehr muß man gar nicht sagen, um die Augen eines Jazzfreundes strahlen zu lassen. Und viel mehr sage ich hier auch nicht. Sie ist für mich die beste Jazz-Sängerin aller Zeiten. Punkt. Mein
Anspieltipp: eine phantastische Scat-Version des Klassikers How high the moon - sensationell!
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67 Sekunden (1048 KB) |
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How high the moon |
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Herbie Hancock The New Standard
© 1996 Verve, 3145295842
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Mein Kommentar:
Vielleicht hat Herbie Hancock (oder seine Plattenfirma Verve) mit dem Titel dieser CD ein klein wenig übertrieben, denn neue Standards werden das im Jazz sicher nicht, aber dennoch sind seine Interpretationen einiger bekannter (Pop) Songs schon ziemlich genial. Mein
Anspieltipp: Norwegian Wood
(ja genau, von Lennon/McCartney)... wenn ich Ihnen nicht den folgenden Ausschnitt rausgefiltert hätte, hätten Sie's auf Anhieb garantiert nicht erkannt (der Gitarrist ist übrigens John Scofield).
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43 Sekunden (674 KB) |
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Norwegian Wood |
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Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass Smile
© 1989 Koala Music, IRS 970.337
Leider nur noch antiquarisch erhältlich. |
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Mein Kommentar:
Auch nicht ganz einfach, aus meiner Herbolzheimer-Sammlung nur eine einzige Platte vorzustellen. Auf dieser hören Sie reinsten Bebop mit einem Touch Gil Evans. Von gefühlvollen Balladen bis zum großorchestralen Swing hat Europas beste Big Band mit seinen herausragenden Solisten so ziemlich alles drauf. Mein
Anspieltipp: Milestones mit einem unisono Saxophon-Arrangement vom Feinsten.
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45 Sekunden (705 KB) |
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La Fiesta
(aus dem Album Latin Groove) |
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Bob James Touchdown
© 1978 Tappan Zee Records Inc., 9-45969-2
Leider nur noch antiquarisch erhältlich. |
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Mein Kommentar:
Eigentlich habe ich mir diese CD nur wegen eines einzigen Titels gekauft, aber alles andere ist auch sehr hörenswert. In den USA nennt man diese Art von Musik 'Smooth-Jazz', also Hintergrundmusik für das gepflegte Dinner mit den intellektuellen Freunden (he, das meine ich nicht ironisch). Mein
Anspieltipp: Angela, bitte, das ist keine Hommage an die deutsche Kanzlerin, sondern der Titelsong aus der amerikanischen Fernsehserie "Taxi" und eines meiner Lieblingslieder.
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75 Sekunden (1175 KB) |
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Angela
(live in Seoul) |
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Niels-Henning Ørsted-Pedersen / Palle Mikkelborg Hommage - Once Upon A Time
© 1990 Sonet Dansk Grammofon A/S, SLPCD1662
Leider nur noch antiquarisch erhältlich |
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Mein Kommentar:
Der leider viel zu früh verstorbene (1946 - 2005) dänische Bassist, der meist in Abkürzung seines Namens NHØP genannt wird, gehörte zu den ganz Großen seines Instrumentes. Und wenn er dann noch mit dem fast ebenso berühmten dänischen Trompeter Palle Mikkelborg und anderen Größen der dänischen und internationalen Jazz-Szene zusammen spielt, ist das Ergebnis schlichtweg nur noch grandios zu nennen. Hören Sie sich einfach meinen
Anspieltipp an: Tango Jalousi, eine allgemein bekannte dänische Komposition (auch diese Version habe ich zum ersten Mal in Dänemark im Autoradio gehört und wäre vor Begeisterung fast an der
Leitplanke gelandet), nochmal: NHØP spielt Baß und nicht Gitarre.
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Oscar Peterson Plays Broadway
© 1994 Polygram Records Inc., 31451-68932
Leider nur noch antiquarisch erhältlich |
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Mein Kommentar:
Für Peterson-Nichtkenner scheint mir diese am geeignetsten, den genialen Klaviervirtuosen vorzustellen. Obwohl diese CD erst 1994 kompiliert wurde, stammen die Aufnahmen alle aus den 1950er Jahren. Sie zeigen einen relativ frühen Peterson, der es virtuos versteht, bekannte Musical-Melodien in reinsten Piano-Jazz zu verwandeln. Mein
Anspieltipp: I want to be happy aus dem Musical "No, no, Nanette".
Meinen mißglückten Versuch der objektiven Kritik eines Peterson-Konzertes im Kopenhagener Tivoli (1988) können Sie HIER lesen. |
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Oscar Peterson I Got Rhythm
© 2000 International Music Company, 204379-203
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Mein Kommentar:
Hier ist noch eine Peterson-Scheibe mit Trio-Aufnahmen aus den 1950er Jahren, die ich nicht weiter kommentieren muß. Mein Anspieltipp ist aus dem Titelsong: I Got Rhythm,
komponiert von George Gershwin. Achten Sie mal auf die Baßfiguren von Oscars linker Hand!
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53 Sekunden (834 KB) |
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I Got Rhythm
(Radio-Transkription von 1951) |
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Meinen mißglückten Versuch der objektiven Kritik eines Peterson-Konzertes im Kopenhagener Tivoli (1988) können Sie HIER lesen. |
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Spyro Gyra Morning Dance
© 1979 Infinity Records, INF9004
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Mein Kommentar:
Ich weiß nicht, was seinerzeit diese hervorragende Pop-Jazz Band bewogen hat, sich nach einem Spiralwurm (sprich: Speiro Dscheira) zu benennen. Vielleicht weil der Bandleader und Altsaxophonist Jay Beckenstein tatsächlich einige echte Ohrwürmer komponiert hat, wozu auch mein
Anspieltipp gehört: der Titelsong Morning Dance.
Ende der 1970er Jahre war das ein oftgespieltes Lied im Morgenmagazin des WDR2 und ist seitdem eines meiner Lieblingslieder (vermutlich kennen Sie den Song auch).
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54 Sekunden (853 KB) |
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Morning Dance
(Newport Jazz Festival) |
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Meinen Bericht über (u. a.) das Newport Jazz Festival im August 1996 finden Sie auf dieser Webseite
...oder lesen Sie ihn gleich HIER |
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Jean 'Toots' Thielemans Harmonica Jazz
© 1978 CBS Inc., 465628-2
Leider nur noch antiquarisch erhältlich |
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Mein Kommentar:
Die Mundharmonika ist im Jazz ein eher selten gespieltes Instrument, aber wenn es jemand perfekt beherrscht, dann ist es der Belgier Jean 'Toots' Thielemans. Mein Anspieltipp:
seine wunderbare Eigenkomposition Bluesette.
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51 Sekunden (807 KB) |
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Bluesette
(live in Rotterdam) |
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Die neue stellt sich ein wenig spartanischer dar
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