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Höherer Blödsinn
und Albernheiten |
Die Glossen auf dieser Seite sind absteigend nach Datum sortiert, d. h. die letzte Glosse steht immer am Anfang. |
Auf dem Weg zum global Bläher eine neue Europäische Kommission ist dringend erforderlich (Ilse N. gewidmet, mit der ich dieses wichtige Thema neulich schon mal kurz andiskutiert habe) veröffentlicht am 19. August 2010
global_blaeher.pdf
9 KB, 1 Druckseite
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"Was rülpset und forzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmacket?" soll dermaleinst Martin Luther seine Gäste
nach dem Abendmahl gefragt haben, liebe Glossenleser. Zumindest hat man mir erzählt, daß es Martin Luther gewesen sei, ob es stimmt, weiß ich nicht, ist aber auch nicht ganz so wichtig. Allerdings weist
seine Frage auf Gepflogenheiten und Tischsitten des bürgerlichen Mittelstandes hin, die im ausgehenden 15. Jahrhundert offensichtlich wesentlich ungezwungener, ja, unverkrampfter waren als heute.
Dennoch läßt sich nicht leugnen, daß sich die biologische Beschaffenheit des Menschen - ganz im Gegensatz zu den gesellschaftlichen Verhaltensnormen - seitdem nicht wesentlich
verändert hat, und bestimmte Nahrungsmittel nach wie vor zu einer größeren Ansammlung von Gasen im Darmtrakt führen, die nur über den bekannten rückwärtigen Weg aus dem Körper entweichen können,
was bei Unterdrückung zu kolikartigen Schmerzen, bei ungezwungener, meist geräuschvoller Freigabe à la Luther jedoch zu mißbilligenden Blicken der Umstehenden führt. Schamhafte Menschen
bezeichnen diese Gasfreigabe als Darmwind, Kinder nennen sie Pups, Erwachsene Furz und Ärzte sowie andere Gebildete mit großem Latinum Flatus oder Flatulenz, gemeint ist aber immer dasselbe... |
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Über die Unzulänglichkeit technischer Geräte
auch die Technik wird uns nicht vor dem sicheren Untergang bewahren veröffentlicht am 10. Juli 2010
technische_geraete.pdf
11 KB, 2 Druckseiten
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Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand.
[Theodor Fontane]
Daß ein Zitronenfalter in Wirklichkeit keine Zitronen faltet und ein Küstenschoner die Küsten gar nicht schont, hat sich ja sicher
mittlerweile herumgesprochen, liebe Glossenleser. Es zeigt aber wieder einmal überdeutlich, daß es grundfalsch ist, allzu großes Vertrauen in die Technik als solche zu haben. Sie wird die Probleme,
in denen wir alle bis zum Halse stecken, sicher auch nicht lösen. Merkt man ihr leider doch nur allzu oft an, daß sie nicht göttlichen Ursprunges ist, sondern - wie das obige Zitat meines Dichterfreundes
Theodor Fontane beweist - nichts als Tand von Menschenhand. Verständlicherweise bricht deshalb jetzt sicher die Frage aus Ihnen hervor: "Wie sollen wir Menschen, wie soll das Vaterland denn weiter
bestehen, wenn nicht einmal die Technik uns erretten kann?"... |
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Sterneköche HH
gewidmet, der - wißbegierig, wie er nunmal ist - mir die nachfolgenden Fragen gestellt hat veröffentlicht am 07. Februar 2010
sternekoeche.pdf 12 KB, 2 Druckseiten
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Es kann gar nicht sein, liebe Glossenleser, daß Ihnen das noch gar nicht aufgefallen ist: unser
Fernsehprogramm wird derzeit von zwei Hauptthemen regiert: Kochen und Tiere. "Elefant, Tiger & Floh" oder "Markus Lanz kocht Profis ab"
oder so ähnlich heißen die Sendungen. Mal ganz davon abgesehen, daß man Tiere, sobald sie tot sind, auch durchaus kochen oder braten kann, sollte man - das finde ich zumindest - beides demnächst
miteinander kombinieren und unter das Motto: "Kochen im Zoo" bzw. "Tiere in der Küche" stellen, dann hat man schon mal die Häfte der
Sendezeit gespart und kann was anderes, was Vernünftigeres bringen. Bleiben wir jedoch trotzdem in diesem Fall bei den Köchen, die im
Fernsehen sowohl einzeln als auch in Rudeln (womit wir schon wieder beim Tier wären) auftreten. Meistens handelt es sich jedoch nicht um ganz normale Köche wie Sie und ich, sondern es müssen schon
Sterneköche sein. Andererseit ist das ja auch wohl das Mindeste, was man als gebührenzahlender Fernsehzuschauer erwarten kann. Außerdem, das nur nebenbei erwähnt, unterscheiden sich Astronomie
und Gastronomie eh nur durch einen einzigen Buchstaben...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 2007 |
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Weihnachtsethymolographie weihnachtliche Begriffe - anschaulich erklärt veröffentlicht am 20. Dezember 2007
weihnachtsethymologie.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Nachdem, liebe Glossenleser, ich aus unerfindlichen Gründen in gewissen Kreisen als sprachliche Autorität
gelte, möchte ich heute diesem hehren Titel Rechnung tragen und Ihnen anläßlich des demnächst wieder einmal über große Teile der Welt hereinbrechenden Weihnachtsfestes die Schreibweise allseits
bekannter und beliebter Begriffe erläutern. Daß ich mich dabei einer streng wissenschaftlichen Betrachtungsart bedienen und die frommen Aspekte weitgehend unberücksichtigt lassen werde, ist eigentlich mehr
zufällig und höchstens meiner grundsätzlich neutralen Einstellung kirchlichen Feiertagen gegenüber zuzuschreiben...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 2004 |
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London wichtige
Eindrücke von einer kurzen Reise dorthin und wieder zurück - oder: Kalau läßt grüßen veröffentlicht am 24. September 2004
london.pdf 12 KB, 2 Druckseiten
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London liegt auf einer Art Insel und ist deshalb von Deutschland aus gesehen nur mit dem Schiff oder dem Flugzeug,
in seltenen Ausnahmefällen aber auch mit dem Zug oder dem Auto erreichbar, in noch selteneren Fällen aber sogar zu Fuß oder auf dem Fahrrad. Die Stadtfläche ist ungefähr so groß wie 217.687
Fußballfelder (man könnte das auch in Quadratkilometern ausdrücken, aber so kann man sich's besser vorstellen) und liegt einwohnermäßig irgendwo zwischen Niederhilbersheim und Mexico City,
genau weiß ich's nicht mehr. Die dort am meisten gehörten Sprachen sind chinesisch und japanisch. Gesprochen wird indisch mit britischem Akzent oder umgekehrt, je nachdem. Und die Hauptexportartikel sind
Nebel, Monty Python (sprich: Montipeißen) und Melonen...  |
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Glossen aus |
dem Jahr 1997 und früher |
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Wie man einen Entwurf entwirft der erste Entwurf eines Vortrags über das Thema, wie man einen Entwurf entwirft
1997 - bisher unveröffentlicht
entwurf.pdf 7 KB, 1 Druckseite
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Wie Sie sehen, bin ich gerade dabei, den ersten Entwurf eines Entwurfes für einen vorläufigen Entwurf, der später
dann zum zweiten Entwurf des ersten Entwurfes für die endgültige Form des Entwurfes werden soll, zu entwerfen. Genaugenommen bin ich zwar noch in der Entwurfsphase, aber ich habe wenigstens schon
mal den Entwurf für diesen Entwurf im Grobentwurf fertig, so daß ich eigentlich - abgesehen vom dritten Entwurfsentwurf - nur noch den Rest des Entwurfes entwerfen muß...  |
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Fliesen
eine technische Anleitung für Heimwerker und Bastler 1996 - bisher unveröffentlicht
fliesen.pdf 13 KB, 3 Druckseiten
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Vor vielen Monaten hatte ich mal wieder Geburtstag, nachdem sich in dieser Hinsicht ziemlich genau ein Jahr
lang so gut wie gar nichts getan hatte und die Tage teils ereignisreich, teils ereignislos, teils gemischt einfach so dahingegangen sind. Im Grunde mag ich meine Geburtstage. Vor allem weil das teils
ereignisreiche, teils ereignislose, teils gemischte Dahingehen der Tage dadurch eine angenehme Kräuselung erfährt. Und natürlich, weil ich für mein Leben gern Geschenke auspacke, vor allem, wenn sie für
mich sind. Und auch weil ich immer oder meistens oder oft oder zumindest hin und wieder Glückwunschkarten von netten Menschen bekomme. Wie dem auch sei, ein kurzer Blick zurück auf die
Überschrift dieses bis jetzt wohl noch nicht so spannenden Aufsatzes erinnert mich daran, daß ich ja ganz etwas anderes erzählen wollte...  |
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Gummi
eine kleine Materialkunde 1996 - bisher unveröffentlicht
gummi.pdf 9 KB, 1 Druckseite
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Hier meldet sich der langerwartete, alsbaldige Gummizellenaspirant zu mehreren Worten, um über ein
Material zu berichten, ohne das unser Leben nicht mehr wegzudenken wäre. Ich spreche vom Gummi. Man möge sich nur einmal etwas intensiver umschauen und sich vorstellen, daß außer Gummi alle
anderen Stoffe und Materialien überhaupt nicht existent seien... was bliebe dann noch übrig? Richtig, Gummi...  |
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Punkt für Punkt Überlegungen zum Punkt als solchen 1996 - bisher unveröffentlicht
punkt.pdf 14 KB, 2 Druckseiten
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Wie oft bin ich während meines Arbeitslebens (aber auch schon vor- und nachher) gebeten worden, zu den
diversesten Punkten Stellung zu nehmen, das heißt, meinen mehr oder weniger klugen Kommentar abzugeben. Interessant, nicht wahr? Stellung nimmt man und Kommentare gibt man ab. Und in beiden
Fällen kommt oft nichts Gescheites dabei heraus. Meistens fehlt mir sowieso die Zeit, um auf alle Punkte im Detail eingehen zu können, deswegen möchte ich hier einmal etwas Grundsätzliches zu einigen
Punkten schreiben. Und weil ich es möchte, tu ich es auch...  |
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